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Eine ökumenische Initiative: Pax Christiana

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17. 07. 2013

Von Matthias Simperl

altDie Grundidee des Vereins Pax Christiana ist es, zu einem Klima der Sympathie und des Respekts zwischen katholischer Kirche und Orthodoxie beizutragen. Dies tun wir, indem wir Räume schaffen, in denen sich junge katholische und orthodoxe Theologiestudenten begegnen und einander und die jeweils andere Konfession kennen lernen können. Insofern grundlegende Sympathie die Grundlage jeden tieferen Verstehens ist, hoffen wir, auf diese Weise den offiziell-theologischen Dialog der Kirchen ein Stück weit zu unterstützen.

Bei unserem als gemeinnützig anerkannten Verein engagieren sich Menschen unterschiedlicher Couleur und Konfession. Einen wesentlichen Teil des Projektes gestalten katholische und orthodoxe Studenten.

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Trier II: Das Rheinische Landesmuseum in neuer Aufstellung

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14. 06. 2013

Im Rahmen der internationalen Tagung über frühchristliche Grabinschriften zeigte Lothar Schwinden den Tagungsteilnehmern die frühchristliche Abteilung des Rheinischen Landesmuseums. Das Landesmuseum besteht aus dem Museum und einer eigenen wissenschaftlichen Abteilung (mit Bibliothek), die die Grabungen durchführt. Der neu ernannte Direktor Dr. Marcus Reuter hielt eine kurze Begrüßung, in der er u.a. auf den 1993 gefundenen Goldschatz hinwies, der in Kürze veröffentlicht werden wird. Es ist mit über 2.500 Münzen von insg. über 18 kg der größte erhaltene spätantike Goldmünzenschatz der Welt.

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Trier I: Die Bibliothek des Rheinischen Landesmuseums

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13. 06. 2013

altZur Zeit lässt sich in der Bibliothek des Rheinischen Landesmuseums Trier hervorragend arbeiten. Für die nächsten zwei Jahre ist die umfangreiche Bibliothek zur klassischen Archäologie, Provinzialarchäologie, Kunstgeschichte u.s.w. samt ihren ca. 3.000 Zeitschriftentiteln in der ehemaligen Postverwaltung gegenüber dem Hauptbahnhof bzw. direkt hinter der Basilika St. Maximin großzügig untergebracht. Das bleibt für die nächsten zwei Jahre so, bis die Bibliothek in ihre neuen Räume im Landesmuseum zurückkehren kann. Durch die Nähe zu Frankreich sind zahlreiche französischsprachige Titel seit dem 19. Jahrhundert vorhanden, die sich sonst kaum in Deutschland finden. Die provisorische Aufstellung führt faktisch dazu, dass fast alle Bände freihand zugänglich sind. Selbstverständlich findet man dort auch die "Römische Quartalschrift" und das "Personenlexikon zur Christlichen Archäologie" (Verlag Schnell und Steiner). Der Bibliothekar Jürgen Merten regt an, ein ähnlich vollständiges Personenlexikon für die deutschen Archäologen zu konzipieren, von denen viele auf regionaler Ebene gearbeitet und oft Bahnbrechendes geleistet haben. Sie sind im Biographienband des Neuen Pauly über Altertumswissenschaftler nur ganz vereinzelt erfasst.

   

Stefan Heid: La preghiera dei primi cristiani

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04. 06. 2013

Schon für 10,20 statt 12,00 Euro zu haben!

Der Hausverlag der Comunità di Bose, eine Art italienisches Taizé, hat auf eigene Initiative zwei meiner Artikel zum frühkirchlichen Gebet übersetzen lassen und als Büchlein veröffentlicht (Übersetzerin: Francesca Paolino). Es handelt sich um einen Aufsatz über den Gebetsgestus und die beim Gebet beachtete Ostrichtung (erschienen in Rivista di Archeologia Cristiana 82, 2006, 347-404), den Papst em. Benedikt XVI. in seiner Einleitung zum Liturgieband seiner Gesammelten Werke für erwähnenswert hielt. Vielleicht hat dieser päpstliche Fingerzeig die Mönche von Bose angeregt, den Aufsatz zu übersetzen. Erweitert wurde dieser Aufsatz um einen Beitrag in der Festschrift Theofried Baumeister über den gebetsabschließenden Bruderkuss. Das Büchlein kostet 12 Euro.

 

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Erwin Gatz postum: Nordrhein-Westfalen Atlas

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29. 05. 2013

Buchvorstellung am 4. Mai in Aachen-Burtscheidt

altAm 4. Mai, 2013, dem 80. Geburtstag des vor zwei Jahren unerwartet verstorbenen ehemaligen Rektors des Collegio Teutonico sowie Direktors des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, Erwin Gatz, fand in dessen Pfarrei Aachen-Burtscheit eine sehr gut besuchte Vorstellung seines letzten Werkes statt: "1700 Jahre Christentum in Nordrhein-Westfalen. Ein Atlas zur Kirchengeschichte". P. Dr. Marcel Albert OSB aus Gerleve, der den Atlas zur Kirchengeschichte Nordrhein-Westfalens nach dem Tod von Gatz allein weiterbetreute, stellte das Werk in einem Powerpointvortrag anhand ausgewählter Aspekte anschaulich vor. Vorausgegangen war eine sehr persönlich gehaltene Würdigung von Gatz durch den Würzburger Kirchenhistoriker Prof. Dr. Dominik Burkard. Der Verleger (Schnell und Steiner-Verlag) und Altcamposantiner Dr. Albrecht Weiland sprach das Schlusswort und lud zu Umtrunk und Gespräch ein.

Das Buch ist für 39,90 erhältlich. Hier finden Sie nähere Verlagsinformationen und das Bestellformular.

   

25.-26. Mai in Trinità (Piemont): Tagung über Antonio Ferrua SJ

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22. 05. 2013

alt alt Der Jesuit Antonio Ferrua lebte jahrzehnte lang in der Villa Malta im Skriptorenhaus der "Civiltà Cattolica" und war seit 1945 als Dozent, schließlich als Professor für Epigraphik am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie tätig. Deshalb hat er auch einen Artikel im "Personenlexikon für Christliche Archäologie" (Schnell und Steiner-Verlag, 2012) gefunden. Jüngst konnte ein umfangreicher Teil seines persönlichen Nachlasses im Archiv der "Civiltà Cattolica" eingesehen werden. Zur Zeit, als das Personenlexikon erschien, war dieser Nachlass noch nicht bekannt. Berühmt wurde Ferrua, weil er zu jenen vier Professoren des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie gehörte, die während des Zweiten Weltkriegs die Grabungen unter St. Peter durchführten.

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13.-15. Juni in Trier: Tagung zu frühchristlichen Grabinschriften

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21. 05. 2013

Stefan Heid spricht über frühchristliche Gelübde (vota) in Epigraphik und Liturgie

An der Universität Trier läuft seit Herbst 2011 ein Projekt zu den frühchristlichen Grabinschriften der Stadt Trier. In diesem Rahmen organisieren das Museum am Dom Trier, das Rheinische Landesmuseum Trier und die Universität Trier eine Tagung "Frühchristliche Grabinschriften im Westen des Römsichen Reiches". Tagungsort ist das Museum am Dom.

Unter anderem sprechen Danilo Mazzoleni, Stefan Heid, Eberhard Nikitsch, Jutta Dresken-Weiland, Hiltrud Merten und Francisca Feraudi-Gruénais.

Hier das Programm als PDF zum Download

   

Georg Hüssler - nicht der letzte "Flüchtling im Vatikan"

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18. 05. 2013

Eine Präzisierung von Hartmut Benz

altGeorg Hüssler war nicht der einzige internierte Soldat im Vatikan. Nach eigenen Recherchen wohnten folgende deutsche Soldaten im Vatikanstaat selbst (bei der Gendarmerie einquartiert):

Hermann Zentner, von 17.3.1945 bis [?] 1946 im Vatikan

Gerhard Koltermann, von 25.5.1945 bis 21.5.1946 im Vatikan

Willi Zeeb, von 19.3.1945 bis 21.5.1946 im Vatikan

Bruno Wittenauer (1919-1979), seit Januar 1946 im Vatikan bis [?]

Hellmuth Lehmann, von 19.3.1945 bis [?] 1946 im Vatikan

Werner Pabst, von Juli bis 10.10.1945 im Vatikan

Erich Schmidt, von 17.3.1945 bis [?] 1946 im Vatikan

 

Georg Hüssler (1921-2013), verließ am 19.9.1946 den Vatikan [seit ?]

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Priesterweihe in Köln: zwei Römer sind auch dabei

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16. 05. 2013

altDer Kölner Priesternachwuchs rekrutiert sich auch aus Rom, wie der diesjährige Weihejahrgang zeigt: zwei von acht Kandidaten stammen aus Rom, stellen sich aber für die Erzdiözese Köln zur Verfügung. Köln war und bleibt eben doch eine Kolonie. Und es bestätigt sich die These von Konrad Beikircher, dass es den Rheinländer eigentlich überhaupt nur als Mischwesen gibt. Besonders gelungen ist das Video, in dem sich die Kandidaten einzeln vorstellen. Die Weihe findet am Freitag, dem 28. Juni, um 16 Uhr im Kölner Dom statt. Ich selbst werde dann am Sonntag noch zur Primiz von Sebastian Lambertz nach Siegburg fahren (14 Uhr), der zu meiner Kaplanszeit dort Messdiener war. S.Heid

   

Prälat Georg Hüssler † - der letzte "Flüchtling im Vatikan" 1943-1944

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15. 05. 2013

Am 14. April verstarb in Freiburg im 92. Lebensjahr Prälat Georg Hüssler. Er war Mediziner und Soldat im Zweiten Weltkrieg und entschloss sich aufgrund dieser Erfahrungen, Priester zu werden. 1943-1944 befand er sich als "Flüchtling" bzw. als Internierter im Vatikan. Anlässlich unserer Jubiläumstagung "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke - der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955" im März hatte ich auch Prälat Hüssler als Zeitzeugen kontaktiert. Damals hatte auch Frau Elvira Ofenbach, die im selben Haus wie der Prälat wohnte, Kontakt aufgenommen. Aber der Prälat war bereits sehr schwach und wurde später in ein Altenheim verlegt, wo er dann verstarb. Er dürfte der Letzte aus dem Kreis jener Personen gewesen sein, die 1943-1944 in irgendeiner Weise als Flüchtlinge im Vatikanstaat lebten.

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