Jobs & Jewels

Das falsche Konstantinsbild des Kulturhistorikers Jacob Burckhardt

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06. 11. 2013

Der renommierte Althistoriker Timothy D. Barnes machte jüngst auf dem 16. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie in Rom einige wichtige Ausführungen zur Konstantins-Forschung. Gerade auch in jüngeren deutschen Publikationen wird immer wieder auf der Grundlage des Buchs "Die Zeit Constantins des Grossen" von Jacob Burckardt (1853) ein Bild von Konstantin gezeichnet, das ihm geradezu jedes Christsein abspricht bis hin zu der Behauptung, er sei nie getauft worden. Vieles davon beruht auf zeitgeistigen Vorentscheidungen, die bis zu Burckhardt zurückweisen. Wichtige Erkenntnisse der Wissenschaft über die antiken Quellen werden dabei einfach ignoriert. Man kann nur hoffen, dass die baldige Publikation der Kongressakten das Burckhardt'sche Gespenst endültig vertreibt.

Daher lohnt es, die Ausführungen von Timothy D. Barnes über Burckhardts fehlerhaftes Konstantinsbild hier vorab in deutscher Übersetzung vorzulegen:

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Jobs: 200 Stipendien für Italiener

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04. 11. 2013

Das DAAD vergibt momentan 200 Stipendien für Akademiker aus Italien, dem Vatikan (!) und San Marino, die in Deutschland studieren wollen, und zwar für Studenten, Doktoranden, PostDocs, Dozenten und Professoren.

Hier finden Sie nähere Informationen.

   

Das RIGG jetzt sogar auf Russisch

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Die junge Initiative PAX CHRISTIANA, die sich die Förderung und Unterstützung orthodoxer Theologen, die im Westen (z.B. Rom) studieren, zum Ziel gesetzt hat, ist nun für alle Sprachmächtigen auch auf Russisch zugänglich. Auf diese Weise wird - ein schöner Nebeneffekt - auf einer Seite sogar der Ruhm des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft bis nach Asien verkündet. Auf der russischen Website liest man nämlich.

PAX CHRISTIANA wurde von (ehemaligen) Mitgliedern des Campo Santo Teutonico gegründet und ist zweifellos förderungswürdig, wenn Ihnen die Ökumene am Herzen liegt.

Стефану Хайду

   

Tebartz van Elst oder Die Badewannen der Bischöfe in der Frühen Kirche

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25. 10. 2013

Peter Kritzinger hat in seiner im Internet frei zugänglichen Dissertationsschrift „Bischöfliche Repräsentation – Ursprung und Entwicklung bis zum Niedergang des weströmischen Reiches“ (Universität Jena, 2009) einige lichtvolle Ausführungen über die Problematik der Bischofsresidenzen des 4.-5. Jahrhunderts gemacht. Keineswegs erst heute streitet man um Wandelhallen und Bäder der Bischöfe! Und nicht erst heute ist dieses Thema ein Paradepferd der Polemik, die sich mit den mühsamen Feinheiten der Wahrheitsfindung nicht lange aufhält. Ich schätze, Dr. Kritzinger ist jetzt ein gefragter Interviewpartner. Insgesamt wird man festhalten müssen, dass es bislang keine umfassende Studie zum Thema der Bischofsresidenzen von der Antike bis heute gibt, obwohl es sich hierbei um ein kulturgeschichtlich höchst attraktives und vielschichtiges Thema handelt. Immerhin gibt es die grundlegende Studie von Hans Reinhard Seeliger und Kirsten Krumeich Archäologie der antiken Bischofssitze und darüber hinaus Arbeiten über einzelne Palastanlagen, vor allem über die Apostolischen Paläste in Rom. Denn die Päpste haben mit ihren Residenzen am Lateran und Vatikan die wichtigsten Vorbilder der bischöflichen Palastanlagen in ganz Europa geliefert! S.Heid

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24. Oktober: Görres-Treffen in München

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05. 10. 2013

Dieter Weiß spricht zum Thema "Die Einsetzung der Bischöfe in Bayern. Reichskirche oder Landeskirche in der Karolingerzeit"

alt alt Immer wieder war bei der Generalversammlung der Görres-Gesellschaft in Tübingen von der Initiative Münchener Görres-Treffen die Rede. Dass sich die Görresianer immer nur einmal im Jahr bei der Generalversammlung sehen, ist zwar sicher schön, aber doch irgendwie unbefriedigend. Nur das Jerusalemer und das Römische Institut kennen ja eine durchgehende Tätigkeit mit örtlichen Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen. Angeregt durch ihre positiven Romerfahrungen haben nun Britta Kägler und Alexander Wegmaier, die beide inzwischen in München arbeiten, einfach einmal den Versuch gewagt, die immerhin 150 Münchener Mitglieder der Gesellschaft anzuschreiben, wozu ihnen der Präsident spontan die Adressen zur Verfügung gestellt hat. Das Echo war äußerst ermutigend.

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Nachlese zur Görres-Generalversammlung in Tübingen

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05. 10. 2013

Josef Isensee gibt eine Liebeserklärung an die Görres-Gesellschaft 

Schaffe, schaffe, Häusle baue - das schwäbisch-protestantische Arbeitsethos - an einer Hauswand in der Weizsäckerstraße in Tübingen Schaffe, schaffe, Häusle baue - das schwäbisch-protestantische Arbeitsethos - an einer Hauswand in der Weizsäckerstraße in Tübingen Die Görres-Gesellschaft, so mein Eindruck, nimmt weiter Fahrt auf. Die Anmeldungszahl zur Generalversammlung der Görres-Gesellschaft in Tübingen, wo die Generalversammlung das erste Mal überhaupt stattfand, lag bei 450 Mitgliedern. Darunter waren  auch mind. zwölf aktuelle und ehemalige Mitglieder des Römischen Instituts, die den langwierigen Weg in das entlegene Städtchen auf sich genommen hatten. Fast alle Sektionen hatten attraktive Oberthemen. Allenthalben war ein gewisser Aufbruch zu neuen Taten zu verspüren. Das betraf Initiativen wie das Doktorandenkolloqium der Historiker, lokale Görres-Treffen (bereits in München, bald auch in Mainz?), Reisestipendien für Studenten zur Generalversammlung (hier werden weitere Sponsoren gesucht), usw. Vorschläge gibt es reichlich. Klar ist, dass die Görres-Gesellschaft schon jetzt erheblich mehr wirkt und werkelt als nach außen überhaupt bekannt ist. "Tu Gutes und erzähle möglichst vielen davon" ist zwar kein christliches Motto, muss aber von der GG in Zeiten des akademischen Überlebenskampfes ernster genommen werden.

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Nachlese zur Freiburger Tagung über das Konzil von Trient

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04. 10. 2013

Vom 18.-21. September 2013 fand in Freiburg im Breisgau eine Tagung der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum e.V. zum Thema „Das Konzil von Trient und die katholische Konfessionskultur (1563-2013)“ statt. Seit 1919 gibt die Gesellschaft Werke katholischer Schriftsteller im Zeitalter der Glaubensspaltung im Aschendorff-Verlag (Münster) heraus, die sich auch alle in der Bibliothek des Campo Santo Teutonico finden. Aufgrund einer unglücklichen Terminballung war das Römische Institut bei der wichtigen Tagung leider nicht stark vertreten. Als kleinen Ersatz veröffentlichen wir hier einen knappen Tagungsbericht von unserem ehem. Assistenten Mathias Mütel, der selber über das Trienter Konzil und seine Kirchenväterrezeption arbeitet. (S.Heid)

hier zum Tagungsbericht

   

10. Oktober in Köln: Lexikon der Kardinäle

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02. 10. 2013

Hans-Joachim Kracht stellt sein monumentales Kardinalswerk vor

altAm Donnerstag, dem 10. Oktober, um 19 Uhr stellt Dr. Hans-Joachim Kracht, der langjährige Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Osservatore Romano, in der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln die Frucht langjähriger Studien vor: die ersten beiden Bände seines auf 8 Bände konzipierten "Lexikon der Kardinäle 1058-2010" - das erste vollständige Lexikon aller Kardinäle überhaupt. Die Bände erscheinen in der höchst beachtlichen Reihe "Libelli Rhenani" der Diözesan- und Dombibliothek unter der Ägide von Prof. Heinz Finger.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Ansprache von Kardinal Joachim Meisner. Reimund Haas vom Archiv des Erzbistums spricht dann zum Thema "Von der Kölner Presbyteriologie zur weltkirchlichen Kardinalogie" (was auch immer damit gemeint sein mag). Es kommen Geistliche Gesänge des von Benedikt XVI. zum Kardinal erhobenen Maestro der Cappella Sistina Domenico Bartolucci zur Aufführung.

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Mainz: Festakt für Michael Matheus

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24. 09. 2013

Trier - Mainz - Rom: Stationen - Wirkungsfelder - Netzwerke

vlnr. Anna Esposito, Heidrun Ochs, Michael Matheus, Kai-Michael Sprenger, Elmar Rettinger vlnr. Anna Esposito, Heidrun Ochs, Michael Matheus, Kai-Michael Sprenger, Elmar Rettinger Am Freitag, dem 20. September wurde Prof. Dr. Michael Matheus anlässlich seines bereits im März vollendeten 60. Geburtstags mit einem Festakt in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz geehrt. Rund 200 Gäste aus Wissenschaft, Kultur und Politik aus dem In- und Ausland, darunter auch zahlreiche Freunde und akademische Wegbegleiter aus Italien, waren der Einladung der Akademie gefolgt, um mit Michael Matheus zu feiern, der nach zehn Jahren als Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom (2002-2012) inzwischen wieder nach Mainz zurückgekehrt ist und dort als Vorsitzender des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. sowie Professor für Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wirkt.

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15. September in Jerusalem: Priesterweihe von Nikodemus Schnabel

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10. 09. 2013

In manus tuas Domine, commendo spiritum meum.

Bruder Nikodemus Schnabel O.S.B., der mit großem Engagement das Jerusalemer Institut der Görres-Gesellschaft leitet, empfängt am Sonntag, dem 15. September, um 15 Uhr in der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg die Priesterweihe. Seine Heimatprimiz wird am 22. September um 14 Uhr in der Stadtpfarrkiche St. Blasius in Fulda stattfinden (hier die genauen Termine).

Gottes Segen und weiterhin guten Erfolg in der Heiligen Stadt! S.Heid

   

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