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Die Sektion Christlicher Orient der Görres-Gesellschaft

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12. 05. 2017

altProf. Dr. Dr. Hubert Kaufhold ist Mitglied der Forschungsstelle Christlicher Orient der Universität Eichstätt und seit vielen Jahren im Auftrag der Görres-Gesellschaft Herausgeber der hoch qualifizierten Zeitschrift Oriens Christianus (Hefte für die Kunde des Christlichen Orients). Diese war 1901 am Campo Santo Teutonico von dessen Rektor Anton de Waal zusammen mit dem Laien und zeitweisen "Camposantiner" Anton Baumstark gegründet worden. Kaufhold hat nun im jüngsten Heft einen ausführlichen Aufsatz "Zur Geschichte der Sektion für die Kunde des christlichen Orients der Görres-Gesellschaft" veröffentlicht (OrChr 99 [2016] 221-241). Das ist ein ganz wesentlicher Beitrag nicht nur zur Geschichte der Görres-Gesellschaft, sondern auch des Campo Santo Teutonico und des dortigen Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft.

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Katalog der "Wunder Roms" und der Campo Santo

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11. 05. 2017

Der 600seitige, von Christoph Stiegemann und seinem Team herausgegebene und betreute Katalogband der Paderborner Ausstellung "Wunder Roms im Blick des Nordens von der Antike bis zur Gegenwart" (50 Euro) ist unbedingt empfehlenswert. Darin versammelt sind meisterhafte Beiträge von Arnold Nesselrath, Manfred Luchterhandt, Seble de Blaauw, Nine Miedema, Max-Eugen Kemper, Sebastian Ristow, Ingo Herklotz, Paolo Liverani, Sybille Ebert-Schifferer und anderen. Auch Christoph Brech mit seinen faszinierenden Romfotografien ist vertreten. Der Campo Santo Teutonico darf sich rühmen, breit gewürdigt zu werden (S. 39, 113, 307f., 344f., 368-370).

   

Eröffnung der Ausstellung "Die Päpste" in Mannheim

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08. 05. 2017

altAm 20. Mai wird in der Jesuitenkirche in Mannheim vor ausgewähltem Publikum die lang erwartete Ausstellung "Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt" eröffnet, die das Papsstum aller Epochen zum Thema hat. Die Ausstellung selbst wird bis Ende Oktober in den Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen sein. Die von Alfried Wieczorek und Stefan Weinfurter verantwortete Ausstellung zeigt auch sechs Exponate des Campo Santo Teutonico. Es besteht kein Zweifel, dass diese Ausstellung zu den wichtigsten Kulturinitiativen dieses Jahres zählt und ein absolutes Muss ist. Allein sechs höchst gewichtige Begleitbände samt Katalog sind im Verlag Schnell und Steiner erschienen. Sie geben einen umfassenden Einblick in 2000 Jahre Papstgeschichte auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Beiträge haben etwa Hugo Brandenburg, Sible de Blaauw, Carola Jäggi, Agostino Paravicini Bagliani, Jochen Johrendt, Michael Matheus, Günther Wassilowsky, Volker Leppin, Thomas Prügl und Mariano Delgado geliefert.

   

Preis der International Catacomb Society Shohet Scholars Program

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03. 05. 2017

Dr. Ilenia Gradante, die vielfach als Übersetzerin und freie Mitarbeiterin für das RIGG tätig ist, und Prof. Davide Tanasi (Florida), erhalten für ihr Projekt "Languages, formulas and identities in the Christian community of Siracusa: the case of the Catacombs of S. Giovanni" von der International Catacomb Society in Boston ein Preisgeld von 10.000,- Dollar. Gratulation!

Gradante hat jüngst die Übersetzung des Buches J. Führer, Le sepolture paleocristiane in Sicilia (Catania 2016) betreut.

   

26.4. bis 4.8. in Paderborn: Ausstellung "Rom im Buch"

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02. 05. 2017

In Paderborn scheint die Rom-Begeisterung weitere Kreise erfasst zu haben. Denn nun wurde ein zweite Rom-Ausstellung eröffnet, diesmal in der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek. Bibliotheksrektor Professor Dr. Hans-Walter Stork hat barocke Bücher mit Rom-Bezug, häufig mit Stichen und Illustrationen, zusammengestellt. Diese hoch interessante Ausstellung ist eine wertvolle Ergänzung zur Ausstelung "Wunder Roms" im Diözesanmuseum. Es gibt einen Ausstellungskatalog.

Hier finden Sie nähere Informationen.

   

Norbert Trippen verstorben

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20. 04. 2017

Am 19. April ist Domkapitular Prälat Prof. Dr. Norbert Trippen, eine der prägenden Gestalten rund um den Kölner Dom, im Alter von 80 Jahren an seiner schweren Krankheit verstorben, die vor einem Jahr diagnostiziert worden war. Trippen war neben seinem Lehrer Eduard Hegel der bedeutendste Historiker der Kölner Diözesangeschichte. Er verfasste die maßgeblichen Biographien zu den Kardinälen Josef Frings und Joseph Höffner. In der Römischen Quartalschrift hat er einen Beitrag über den Kirchenhistoriker Albert Erhard publiziert. Trippen war apl. Professor in Bonn, Leiter der Hauptabteilung Schule/Hochschule der Erzdiözese und seit 1971 Mitglied der Görres-Gesellschaft. R.I.P.

   

Peter Kohlgraf neuer Bischof von Mainz

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18. 04. 2017

Peter Kohlgraf wurde überraschend zum neuen Oberhirten von Mainz gewählt. Er ist Kölner Priester und promovierter Kirchenhistoriker. Er wurde als Jüngster des großen Schülerkreises von Prof. Dr. Ernst Dassmann in Bonn promoviert und wechselte anschließend in das Fach Pastoraltheologie, in dem er sich habilitierte. Kohlgraf ist ein ausgewiesener praktischer Theologe (Publikationsliste hier) und wurde von Kardinal Karl Lehmann an die Mainzer Universität geholt. In seinen vielfältigen bisherigen Tätigkeiten sowohl in der Pfarrpastoral als auch im Schuldienst sowie an der Universität hat er sich einen exzellenten Ruf erworben. Seine Wahl erfolgte dem Vernehmen nach auf Anhieb. Ein guter Tag auch für die akademische Theologie.

   

24.4.-1.5.: Quirinus-Oktav in Neuss

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07. 04. 2017

altIn der alten Römerstadt Neuss wird seit dem Mittelalter der hl. Quirinus als Stadtpatron verehrt. Seine Gebeine stammen aller Wahrscheinlichkeit nach aus der "Spelunca magna" der Prätextatkatakombe, die von Lucrezia Spera, Lehrstuhlinhaberin für römische Topographie am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie, erforscht wurde. Vor etlichen Jahren weilte Oberpfarrer Dr. Hans-Dieter Schelauske in Rom, und in diesem Zusammenhang wurde dem Quirinusmünster ein Abguss jener Inschrift geschenkt, die im Mittelalter den Pilgern den Weg zum Katakombeneingang wiesen. Diese Tafel ist seither in die Apsiswand des Münsters nahe dem Schrein eingelassen.

Seit vielen Jahren wird der Neusser Stadtpatron mit einer Oktav ganz groß gefeiert. Hier finden Sie das Programm.

   

Dienstag, 30. Mai, in Dresden: Vortrag zur Krise der Liturgie

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07. 04. 2017

altIm Rahmen der Vortragsreihe "Krisenphänomene" spricht Stefan Heid am Kathedralforum Dresden (Schloßstr. 24) um 19 Uhr zum Thema "Wie robust ist die Liturgie? Zur Krise des (katholischen) Gottesdienstes".

Nähere Infos finden Sie hier.

Literatur: S. Heid (Hg.), Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II (2014); J. Ratzinger, Theologie der Liturgie (2014)

   

20.-22. April in Mainz: Tagung zur Reformationszeit

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05. 04. 2017

altDie Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte veranstaltet im Erbacher Hof eine Tagung über "Rheinische Vermittlungstheologen der Reformationszeit". Es geht also um Theologen, die nicht ausgesprochene Kontroverstheologen waren, sondern eher zwischen den Konfessionen vermitteln wollten. Präsident der Gesellschaft ist Prof. Dr. Peter Walter, der auch der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum vorsitzt. Es referieren ferner unter anderen Rolf Decot, Claus Arnold, Josef Pilvousek, Johannes Meier und Volker Leppin.

Das nähere Programm finden Sie hier.

   

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