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Donnerstag, 23. April: Görres-Vortrag in München

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05. 04. 2015

Britta Kägler spricht zum Thema "Frauen am Münchener Hof: Von Fürstinnen und Obersthofmeisterinnen des 17./18. Jahrhunderts"

Frauen nahmen am Fürstenhof unterschiedliche Aufgaben und Hofämter wahr, die mit verschiedenen Privilegien und Pflichten verbunden waren. Neben Fürstinnen und Prinzessinnen begegneten dort zahlreiche Bedienstete, von der Wäscherin bis zum Kammerfräulein, von der Küchengehilfin bis zur Obersthofmeisterin. Ich bin in meiner Arbeit der Frage nachgegangen, inwiefern die noch immer weit verbreitete Annahme zutrifft, dass Frauen am frühneuzeitlichen Hof keine nennenswerte Rolle spielten. Begnügten sie sich in der Regel mit der Begleitung der Männer, die eindeutig als Protagonisten des Geschehens in Politik, Gesellschaft und Kultur gelten? Zumindest im Bereich religiöser und sozialer Fürsorge nahmen Frauen eine klar erkennbare Vorbildfunktion wahr! Und es waren nicht nur die Kurfürstinnen, sondern auch ihre Töchter oder adelige Amtsträgerinnen, die hier in den Blick rücken (siehe die Publikation Frauen am Münchener Hof).

Ort: Pfarrsaal der St. Ludwig-Gemeinde (Ludwigstr. 22)

Beginn: 19 Uhr

Münchner Gruppe der Görres-Gesellschaft, Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hier das Plakat

   

Der frühchristliche Altar - eine Debatte im "Avvenire"

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03. 04. 2015

Werbung für das Buch "La Sacra Liturgia"

Die Hauszeitung der italienischen Bischofskonferenz, L'Avvenire, hat in ihrer Ausgabe vom 2. April einen ganzseitigen Beitrag von Andrea Galli über den früchristlichen Altar gebracht. Darin wirbt das Blatt für den von Pater Alcuin Reid O.S.B. herausgegebenen Tagungsband La Sacra Liturgia. Anlass des Zeitungsartikels war der in "La Sacra Liturgia" publizierte Aufsatz "I primi altari cristiani. Lezioni per oggi". Es scheint Bewegung in die bisher quasi unisono von den Theologen vertretene Auffassung zu kommen, es habe ursprünglich keinen christlichen Altar gegeben, sondern nur profane Esstische. Wissenschaft lebt vom Hinterfragen scheinbarer Gewissheiten. Die Debatte um die Sakralität des Altares hat aber auch ein aktuelles Potential, denn die Frage, die derzeit im Raum steht, lautet: War die Eucharistie ein Sündermahl "für alle" ohne sakrale Hürden oder das Hochzeitsmahl des Lammes für die "berufenen Heiligen" (Röm 1,7).

Hier die PDF-Datei des Artikels im Avvenire.

   

Sabine Lauderbach über Benedikt XV.

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28. 03. 2015

altDr. Sabine Lauderbach arbeitete längere Zeit in Rom an ihrer Dissertation. Diese ist nunmehr zu einem sichtbaren Abschluss gekommen und unter dem Titel Papst Benedikt XV. - Päpstliche Europavorstellungen in Kriegs- und Nachkriegszeiten (1914-1922) im Kovac-Verlag in den "Studien zur Kirchengeschichte" erschienen. Der Pragmatiker und Realist Benedikt XV. konnte mit seinen Vorstellungen, aber auch mit seinem Eintreten für die strikte päpstliche Neutralität, seinen humanitären Hilfsanstrengungen und dem unbedingten Willen zur Friedensschaffung nachdrücklich das Ansehen der katholischen Kirche als geistige Instanz stärken und ihr damit den Weg ins 20. Jahrhundert ebnen.

Zu einem ähnlichen Themenbereich, der Zusammenarbeit des Heiligen Stuhls mit dem Roten Kreuz während des Erstens Weltkriegs unter Benedikt XV., erschien kürzlich von María Eugenia Ossandón eine spanische Veröffentlichung.

   

Nikodemus Schnabel erhält Preis für seine Dissertation

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25. 03. 2015

Pater Nikodemus Schnabel von der Dormitio-Abtei in Jerusalem, Direktor des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft, gewann mit seiner Dissertation "Die liturgische Verehrung der Heiligen des Alten Testaments in der lateinischen Kirche" den Dissertationspreis der Katholische-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Die Arbeit wurde von Professor Hans-Jürgen Feulner im Fach Liturgie betreut, bei dem auch Stefan Kiesewetter, derzeit Assistent am RIGG, seine Arbeit schreibt. Über den Festakt ist ein kleiner Artikel in "Academia", der Zeitschrift des Cartellverbands der katholischen deutschen Studentenverbindungen, erschienen (108,2, 2015).

   

Dienstag, 31. März, in Berlin-Dahlem: Vortrag über die Apostelgräber

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22. 03. 2015

Im Rahmen des Dahlemer Forum Bernhardinum referiert Stefan Heid über "Die Gräber der Apostel Petrus und Paulus in Rom". Anhand von Bildern werden die archäologischen und literarischen Quellen der Tradition der römischen Apostelverehrung vorgestellt. Der Referent setzt sich mit der 100 Jahre alten und neuerdings wieder aufgebrachten Meinung auseinander, Petrus sei nie in Rom gewesen und habe demnach dort auch kein Grab hinterlassen. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Bernhard in Berlin-Dahlem (Königin-Luise-Str. 33) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Literatur zum Thema zum Runterladen findet sich hier.

   

Johannes Maria Schwarz - ein Sehender

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altWenn man "vom Seher" spricht, etwa vom "Seher von Patmos", dann denkt man an Visionäre und Propheten. So einer ist der Liechtensteiner Priester Johannes Maria Schwarz (vielleicht/noch) nicht. Aber er ist ein begnadeter Sehender und Filmemacher, ein Zauberer der Bilder, dazu ein Meister impressionistischer Kürze der Texte. Und das eben alles in einer Person. Man entschuldige meine unübliche Euphorie, schaue einfach selber in den Trailer seines neuen Films über seine einjährige Fußwallfahrt quer durch Europa nach Jerusalem. S.Heid

   

Mittwoch, 18. März, in Mainz: Aufstieg des Christentums in Rom

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11. 03. 2015

Vortrag von Stefan Heid

An der Akademie des Bistums Mainz spricht Stefan Heid zum Thema "Die Metropole Rom: Der Aufstieg des Christentums in der Stadt der Kaiser". Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe "Wege in die Welt der Bibel: Das Mittelmeer - Mare nostrum". Beginn ist um 19 Uhr im Haus am Dom.

Weitere Referenten an anderen Tagen sind Nikolaus Jaspert (Heidelberg), Rainer Warland (Freiburg), Arne Karsten (Wuppertal) und Georg Röwekamp (Stuttgart).

Hier finden Sie weitere Informationen.

   

Die Begeisterung der Görresianer für Franziskus

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01. 03. 2015

Audienz des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft bei Papst Pius XII., 25. März 1957; Reproduktion nach dem Original von Fotografia Felici. Vlnr.: Andreas Kraus (Stipendiat), Engelbert Kirschbaum (Direktor), Hans Peters (Präsident), Hermann Conrad (Generalsekretär), Ludwig Voelkl (Vizedirektor), Heribert Raab (Stipendiat) Audienz des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft bei Papst Pius XII., 25. März 1957; Reproduktion nach dem Original von Fotografia Felici. Vlnr.: Andreas Kraus (Stipendiat), Engelbert Kirschbaum (Direktor), Hans Peters (Präsident), Hermann Conrad (Generalsekretär), Ludwig Voelkl (Vizedirektor), Heribert Raab (Stipendiat) Erstaunlich genug, was man alles in der Bibliothek des Campo Santo Teutonico findet. Da ist zum Beispiel der 4. Jahrgang der Zeitschrift "Der Katholik. Eine religiöse Zeitschrift zur Belehrung und Warnung" vom Jahre 1826 (!!). Darin findet sich der Artikel von Joseph Görres "Liebes-Kämpfe des heiligen Franziskus von Assisi" (S. 1-53), in dem es um Franz von Assisi als Dichter und Poet geht. Der katholische Schriftsteller und Journalist Joseph Görres, Namensgeber der Görres-Gesellschaft, hatte sich von einem giftgalligen Pfaffenfresser zu einem glühenden Anhänger des Katholizismus gemausert. Sein "Franziskus" galt als Görres' beste Schrift und Meisterwerk. Er steht für die Begeisterung der katholischen Romantiker für das Mittelalter. 1973 veröffentlichte Heribert Raab im "Historischen Jahrbuch" der Görres-Gesellschaft einen lesenswerten Aufsatz über "Joseph Görres und Franziskus von Assisi" (S. 347-373), den wir hier als PDF zugänglich machen. Der spätere Geschichtsprofessor Raab (1923-1990) war 1955 bis 1957 Stipendiat am Römischen Institut der Görres-Gesellschaft (siehe Foto).

   

Montag, 2. März, in Jerusalem: Görres-Lecture

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26. 02. 2015

Der Patrologe und Koptologe Prof. Dr. Mark Sheridan, Mönch der Dormitio-Abtei, spricht zum Thema "God is not like humans". Er stellt sein neuestes Buch "Language for God in Patristic Tradition: Wrestling with Biblical Anthropomorphism" vor.

Die Veranstaltung findet um 20 Uhr in der Dormtio-Abtei auf dem Sion statt. Wie immer sind Gäste, Freunde und Interessierte ohne Umstände herzlich willkommen.

   

In Hildesheim bewegt sich viel: Das neue Dommuseum

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07. 02. 2015

Domdirektor Michael Brandt ist am Ziel. Das Jahr 2014 stand bereits ganz im Zeichen der Rückführung der ausgelagerten Bestände und der baulichen Fertigstellung der neuen Museumsräume. Pünktlich zur Wiedereröffnung des Domes konnte bereits das neue Museumsfoyer eröffnet werden, das zugleich zentraler Anlaufpunkt für den Domtourismus ist. Willkommener Anlass, allen Freunden und Förderern des Dommuseums einen ersten Einblick in das neue Museum zu ermöglichen, ist die traditionelle Ausstellung zum Aschermittwoch der Künstler im Dommuseum am 18. Februar. Gezeigt werden 14 großformatige Wirkteppiche. Stephan Schenk hat sie von Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs fertigen lassen. Die Ausstellung "Kreuzweg" ist vom 19. Februar bis zum 29. März über den neune Museumseingang zu erreichen. Ab 18. April ist das Dommuseum dann wieder in vollem Umfang der Öffentlichkeit zugänglich. Gratulation!

Wir empfehlen: Schätze des Glaubens. Meisterwerke aus dem Dom-Museum Hildesheim (19,90 Euro).

   

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