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Mittwoch, 18. März, in Mainz: Aufstieg des Christentums in Rom

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11. 03. 2015

Vortrag von Stefan Heid

An der Akademie des Bistums Mainz spricht Stefan Heid zum Thema "Die Metropole Rom: Der Aufstieg des Christentums in der Stadt der Kaiser". Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe "Wege in die Welt der Bibel: Das Mittelmeer - Mare nostrum". Beginn ist um 19 Uhr im Haus am Dom.

Weitere Referenten an anderen Tagen sind Nikolaus Jaspert (Heidelberg), Rainer Warland (Freiburg), Arne Karsten (Wuppertal) und Georg Röwekamp (Stuttgart).

Hier finden Sie weitere Informationen.

   

Die Begeisterung der Görresianer für Franziskus

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01. 03. 2015

Audienz des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft bei Papst Pius XII., 25. März 1957; Reproduktion nach dem Original von Fotografia Felici. Vlnr.: Andreas Kraus (Stipendiat), Engelbert Kirschbaum (Direktor), Hans Peters (Präsident), Hermann Conrad (Generalsekretär), Ludwig Voelkl (Vizedirektor), Heribert Raab (Stipendiat) Audienz des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft bei Papst Pius XII., 25. März 1957; Reproduktion nach dem Original von Fotografia Felici. Vlnr.: Andreas Kraus (Stipendiat), Engelbert Kirschbaum (Direktor), Hans Peters (Präsident), Hermann Conrad (Generalsekretär), Ludwig Voelkl (Vizedirektor), Heribert Raab (Stipendiat) Erstaunlich genug, was man alles in der Bibliothek des Campo Santo Teutonico findet. Da ist zum Beispiel der 4. Jahrgang der Zeitschrift "Der Katholik. Eine religiöse Zeitschrift zur Belehrung und Warnung" vom Jahre 1826 (!!). Darin findet sich der Artikel von Joseph Görres "Liebes-Kämpfe des heiligen Franziskus von Assisi" (S. 1-53), in dem es um Franz von Assisi als Dichter und Poet geht. Der katholische Schriftsteller und Journalist Joseph Görres, Namensgeber der Görres-Gesellschaft, hatte sich von einem giftgalligen Pfaffenfresser zu einem glühenden Anhänger des Katholizismus gemausert. Sein "Franziskus" galt als Görres' beste Schrift und Meisterwerk. Er steht für die Begeisterung der katholischen Romantiker für das Mittelalter. 1973 veröffentlichte Heribert Raab im "Historischen Jahrbuch" der Görres-Gesellschaft einen lesenswerten Aufsatz über "Joseph Görres und Franziskus von Assisi" (S. 347-373), den wir hier als PDF zugänglich machen. Der spätere Geschichtsprofessor Raab (1923-1990) war 1955 bis 1957 Stipendiat am Römischen Institut der Görres-Gesellschaft (siehe Foto).

   

Montag, 2. März, in Jerusalem: Görres-Lecture

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26. 02. 2015

Der Patrologe und Koptologe Prof. Dr. Mark Sheridan, Mönch der Dormitio-Abtei, spricht zum Thema "God is not like humans". Er stellt sein neuestes Buch "Language for God in Patristic Tradition: Wrestling with Biblical Anthropomorphism" vor.

Die Veranstaltung findet um 20 Uhr in der Dormtio-Abtei auf dem Sion statt. Wie immer sind Gäste, Freunde und Interessierte ohne Umstände herzlich willkommen.

   

In Hildesheim bewegt sich viel: Das neue Dommuseum

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07. 02. 2015

Domdirektor Michael Brandt ist am Ziel. Das Jahr 2014 stand bereits ganz im Zeichen der Rückführung der ausgelagerten Bestände und der baulichen Fertigstellung der neuen Museumsräume. Pünktlich zur Wiedereröffnung des Domes konnte bereits das neue Museumsfoyer eröffnet werden, das zugleich zentraler Anlaufpunkt für den Domtourismus ist. Willkommener Anlass, allen Freunden und Förderern des Dommuseums einen ersten Einblick in das neue Museum zu ermöglichen, ist die traditionelle Ausstellung zum Aschermittwoch der Künstler im Dommuseum am 18. Februar. Gezeigt werden 14 großformatige Wirkteppiche. Stephan Schenk hat sie von Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs fertigen lassen. Die Ausstellung "Kreuzweg" ist vom 19. Februar bis zum 29. März über den neune Museumseingang zu erreichen. Ab 18. April ist das Dommuseum dann wieder in vollem Umfang der Öffentlichkeit zugänglich. Gratulation!

Wir empfehlen: Schätze des Glaubens. Meisterwerke aus dem Dom-Museum Hildesheim (19,90 Euro).

   

Mittwoch, 11. Februar, in München: Görres-Vortrag

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30. 01. 2015

Julian Traut M.A. spricht zum Thema "Ein Leben für die Kultur - Reinhard Raffalt (1923-1976) zwischen Deutschland, Bayern und Italien".

Die rege Münchener Görres-Gruppe trifft sich um 19h im Pfarrsaal der St. Ludwig-Gemeinde (Ludwigstr. 22). Alle Interessierten, auch Nicht-Görresianer, sind wie immer herzlich willkommen.

Reinhard Raffalt gilt als einer der einflussreichsten Rom-Interpreten des deutschsprachigen Kulturraums nach 1945. Doch wer war dieser in Passau geborene, in München verstorbene Katholik, Schriftsteller und Journalist, der in den Jahrzehnten nach WK II viele Jahre in Rom wirkte und aufgrund seiner zahlreichen Veröffentlichungen einen so klingenden Namen hatte?

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

   

Gratulation für Herman H. Schwedt zu seinem 80. Geburtstag

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29. 01. 2015

Am 1. Februar feiert Dr. Herman H. Schwedt seinen 80. Geburtstag. Dazu gratulieren wir seitens des RIGG ihm und seiner Familie sehr herzlich. Dr. Schwedt ist zwar einerseits ein 'infans' - nämlich als Görresianer (seit 2014) -, andererseits eine 'celebritas', was sein wissenschaftliches Oeuvre betrifft, ganz zu schweigen von seiner notorischen 'hilaritas'. Zahlreiche seiner Bücher über die Inquisition sind selbstverständlich auch in der Bibliothek des Campo Santo Teutonico vorhanden, darunter die Festschrift zum 70. Geburtstag Censor censorum mit seinen gesammelten Aufsätzen (Schöningh, 2006). Besonders freut uns, dass er sein bislang letztes Buch Die Anfänge der römischen Inquisition in der Supplementreihe der Römischen Quartalschrift veröffentlicht hat (Herder, 2013). Es wurde bei einem öffentlichen Vortrag des RIGG von Martin Papenheim vorgestellt. Wir hoffen, dass weitere Bände dieser Art folgen!

   

1915-2015 Hundert Jahre Völkermord an den Armeniern

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25. 01. 2015

Der 1915-1917 geschehene Völkermord an den christlichen Armeniern im Osmanischen Reich war eine Tragödie, der über 1 Million Menschen zum Opfer fielen. Darüber berichten derzeit die Medien, etwa Katholisches Info. Wenig bekannt ist, dass der Kölner Priester und spätere Rektor des Campo Santo Teutonico Emmerich David (1882-1953) um 1912 bis 1914 Adolf Rücker und Andreas Evarist Mader vom Jerusalemer Görres-Institut auf deren Orientreisen begleitete und während des Ersten Weltkriegs als Feldgeistlicher auf dem Balkan und in Palästina wirkte. Seit 1916 setzte David sich in geheimer Mission des Heiligen Stuhls für die von den Türken verfolgten Armenier ein, zuletzt in Angora (Ankyra), bis er 1919 von der Ententekommission ausgewiesen wurde. Danach wurde er Rektor am Campo Santo (1920-1930), danach wiederum Kölner Generalvikar. Verhängnisvollerweise ging Davids persönlicher Nachlass bei der Bombaridierung Kölns im Zweiten Weltkrieg unter. Im Restnachlass im Historischen Archiv des Erzbistums Köln finden sich nur noch wenige Unterlagen zu seiner Zeit im Orient. Vielleicht finden sich mit ein wenig Glück noch Notizen und Berichte Davids über die Armenierhilfe in den Vatikanischen Archiven (siehe Personenlexikon zur Christlichen Archäologie 1 (Regensburg 2012) 359).

   

Donnerstag, 22. Januar, in Jerusalem: Görres-Lecture

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16. 01. 2015

altPater Ralph Greis O.S.B., Prior der Dormitio-Abtei, spricht zum Thema "Abbot Leo von Rudloff, Dormition Abbey and the genesis of Nostra Aetate". "Nostra Aetate" ist die Erklärung des II. Vatikanischen Konzils zur Religionsfreiheit. Dieser Vortrag findet in Zusammenarbeit mit der Ecumenical Theological Research Fraternity in Israel statt.

Ort: Foyer der Dormitio Abtei

Beginn: 20 Uhr

   

Job: Christliche Archäologie in Göttingen

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Deadline: 26. Januar, verlängert bis 6. Febraur

Die Abteilung für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte des Archäologischen Instituts der Georg-August-Universität Göttingen schreibt die Stelle einer Lehrkraft für besondere Aufgaben aus.

Nähere Infos erfahren Sie hier.

   

Donnerstag, 29. Januar in München: Gedenkveranstaltung für Joseph Görres

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Joseph Görres (1776 – 1848) war einer der ersten großen Journalisten in Deutschland. Der von ihm gegründete Rheinische Merkur zählte zu den einflussreichsten Zeitungen seiner Zeit. Die letzte Ruhestätte fand der katholische Publizist und Hochschullehrer auf dem Alten Südlichen Friedhof in München. Das Institut zur Förderung Publizistischen Nachwuchses e.V. (ifp) in München will daher zusammen mit der Görres-Gesellschaft an Görres' Todestag erinnern und lädt ein zu einem Abend mit Gebet, Vortrag und Gesprächen bei Wein und Brot im ifp, Kapuzinerstr. 38.

17:15 Uhr Besuch am Grab von Joseph Görres auf dem Alten Südlichen Friedhof (Treffpunkt Friedhofseingang an der Kapuzinerstraße gegenüber ifp) 18:00 Uhr Vesper in der Schmerzhaften Kapelle (direkt neben dem ifp in der Isartalstr. 2) 19:00 Uhr "Von der Macht der öffentlichen Meinung – Joseph Görres als politischer Publizist": Vortrag von Dr. Monika Fink-Lang, Autorin der jüngsten Görres-Biografie 19:30 Uhr Empfang bei Brot und Wein Anmeldung wird erbeten bei Margit Kolakowska.
   

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