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Das Buch zur Nero-Ausstellung

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28. 06. 2016

altFür die große Nero-Ausstellung des Rheinischen Landesmuseums, des Stadtmuseums Simeonstift und des Museums am Dom in Trier (noch bis 16. Oktober) erschien ein Begleitbuch mit dem Titel "Nero: Kaiser, Künstler und Tyrann" (29,90 Euro). Es fällt auf, dass es sich hier nicht um einen Katalog handelt; die Ausstellungsstücke werden nur als Illustrationen eingesetzt, aber nicht eigens katalogisiert. Merkwürdig ist auch, dass der Campo Santo Teutonico zwar ein Objekt ausgeliehen hat - die berühmte Apostelanrufung der Triclia von San Sebastiano (S. 263) -, aber nicht als Leihgeber genannt wird (S. 432).

Die Beiträge des Bandes erfassen Kaiser Nero umfassend: als Mensch, Kaiser, Künstler, Wüterich und im Nachleben. Im Kapitel "Nero der Tyrann" wird das Christentum behandelt. Michael Fiedrowicz schreibt über den Brand Roms im Jahr 64 und Winfried Weber über die archäologischen Zeugnisse der Verehrung der Apostel Petrus und Paulus in Rom. Bemerkenswert ist auch der Beitrag von Christiane Häslein über Darstellungen frühchristlicher Martyrien in der nachantiken Kunst.

Zur sehr frühen Verehrung der Apostelgräber in Rom - bereits um 100 n.Chr. - siehe jetzt pünktlich zur Ausstellung das Buch Blutzeuge: Tod und Grab des Petrus in Rom (2. Auflage, 2015).

   

Institut für Interdisziplinäre Forschung der Görres-Gesellschaft

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10. 06. 2016

altDas Institut für Interdisziplinäre Forschung der Görres-Gesellschaft widmet sich seit 1957 der fachübergreifenden Forschung, besonders zwischen der Theologie, Philosophie und den Naturwissenschaften. Es hat einen geschäftsführenden Leiter, derzeit Prof. Dr. Ulrich Lüke, und drei Mitglieder des Direktoriums, derzeit Prof. Dr. Gregor Maria Hoff (Salzburg), Prof. Dr. Stephan Bormann (Mainz) und Prof. Dr. Christoph Horn (Bonn). Ferner gehören etwa 20 Mitglieder dazu. Es gibt drei Mitgliedskategorien: Gäste, Zeitmitglieder und ordentliche Mitglieder. Das Institut hat keinen eigenen Sitz, sondern tritt im Wesentlichen in jährlichen Arbeitssitzungen - meist im September in München-Fürstenried - zusammen. Die Referate werden in der Reihe "Grenzfragen" im Verlag Karl Alber (Freiburg) veröffentlicht.

Prof. Lüke, von Hause aus Biologe, bevor er Theologie studierte, ist seit 2001 Systematischer Theologe an der Technischen Hochschule Aachen und hat dort erheblich zur großen Attraktivität des Studienorts Aachen für Lehramtskandidaten in Katholischer Theologie beigetragen. Anlässlich der letzten Verleihung des Karlspreises war er mit 90 Studenten in Rom und hatte auch Gelegenheit, das Römische Institut der Görres-Gesellschaft näher kennenzulernen.

   

Montag, 20. Juni: Görres-Vortrag in München

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09. 06. 2016

Prof. Dr. Ludwig Mödl spricht zum Thema: "Paul VI. - Konzilspapst und Seliger"

Der Vortrag wird organisiert von der Münchner Gruppe der Görres-Gesellschaft (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Der Referent Prälat Mödl war 1996 bis 2003 Professor für Pastoraltheologie an der Universität München, anschließend bis 2013 Spiritual am Georgianum.

Ort: Pfarrsaal der St. Ludwigs-Gemeinde (Ludwigstr. 22)

Beginn: 18.30 Uhr

Die Görresianer laden wie immer zu ihren Vorträgen Freunde und Interessierte herzlich ein; eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

   

Dienstag, 5. Juli in Bochum-Stiepel: Christliches Nordafrika

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21. 05. 2016

Im Auditorium des Zisterzienserklosters Bochum-Stiepel (Am Varenholt 9, 44797 Bochum) referiert Stefan Heid um 20 Uhr zum Thema "Als Nordafrika noch christlich war: Die Anfänge des afrikanischen Christentum".

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

9.-11. Juli in Cork: Fota IX International Liturgy Conference

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16. 05. 2016

Verbum Domini: Liturgy and Scripture

S. Peter and Paul, Cork S. Peter and Paul, Cork Die St Colman's Society for Catholic Liturgy führt ihre 9. Tagung im irischen Cork durch. Referenten sind Joseph Briody, Sven Conrad, John M. Cunningham OP, Gregory DiPippo, Peter Elliott, Stefan Heid, Michael Magee, Paul Mankowski SJ, Thomas McGovern, Ann T. Orlando und Kevin Zilverberg. Anmeldungen werden erbeten bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Nähere Informationen finden Sie hier.

Die Fota-Tagungen werden veröffentlicht und können hier bestellt werden. Die Beiträge zeichnen sich durch hohe Wissenschaftlichkeit aus und befassen sich mit der großen liturgischen Tradition der Kirche.

   

Freitag, 13. Mai, in Trier: Nero-Ausstellung wird eröffnet

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10. 05. 2016

Die große Ausstelung Nero - Kaiser, Künstler und Tyrann wird um 19.30 Uhr in der Konstantin-Basilika in einem Festakt eröffnet. Den Festvortrag hält der Althistoriker Prof. Dr. Christian Witschel von der Universität Heidelberg. Zugang ist nur für geladene Gäste. Die Ausstellung wird von den drei Trierer Institutionen gemeinsam gestaltet: Rheinisches Landesmuseum (Thema: Nero - Kaiser, Künstler und Tyrann), Museum am Dom (Thema: Nero und die Christen) und Stadtmuseum Simeonstift (Thema: Lust und Verbrechen. der Mythos Nero in der Kunst). Die Ausstellung läuft nur bis zum 16. Oktober. Auch aus Rom wurden zahlreiche Exponate geschickt, darunter ein Stück aus der Sammlung des Campo Santo Teutonico.

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Nordgriechenland ist eine Reise wert

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10. 05. 2016

Wenn schon Griechenland neue Milliarden aus unseren Steuergeldern geschenkt werden, dann könnte man sich wenigstens einen kleinen Teil davon durch eine Griechenlandreise zurückholen. Denn dort ist das Preisniveau um ca. 2/3 geringer als etwa in Rom. Das war jedenfalls die Erfahrung einer Studienreise des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie vor wenigen Wochen. Billiger geht's fast nicht! Wir waren in Nordgriechenland, also im antiken Makedonien, wo schon Paulus herumreiste: Thessaloniki, Philippi und Umgebung, wegen der vielen Ruinen! In Ruinen liegen aber nur die frühchristlichen Kirchen, soweit sie überhaupt ausgegraben wurden.

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Freitag, 13. Mai, in Eichstätt: Christliches Nordafrika

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09. 05. 2016

Um 20 Uhr spricht Stefan Heid zum Thema "Als Nordafrika noch christlich war- Einblicke in Geschichte und Archäologie" im Gästehaus der Abtei St. Walburg.

Interessierte und Neugierige sind willkommen. Kostenfrei.

Hinweise zum Klosterladen und zur Paramentenstickerei der Abtei finden Sie hier.

   

Joseph Görres als Vorbild für heutigen Journalismus

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03. 05. 2016

Journalisten dürfen nicht befangene Akteure sein

Joseph Görres Joseph Görres Am 29. Januar hielt der Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in München auf einer Feier zum Gedenken an den Publizisten Joseph Görres, organisiert von der katholischen Journalistenschule IFP und der Münchener Gruppe der Görres-Gesellschaft, ein leidenschaftliches Plädoyer für die deutschen Medien. Er verteidigte Sie gegen den Vorwurf der Lügenpresse.

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Die Görres-Gesellschaft hat eine Sektion für Politische Wissenschaft und Kommunikationswissenschaft, für die Journalismus ein wichtiger Bereich ist. Ansprechperson ist hier Prof. Dr. Bernhard Schreyer (Passau).

   

Als Joseph Görres noch im Religionsbuch stand

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01. 05. 2016

Neulich fiel mir ein altes Schulbuch des Kösel-Verlags aus dem Jahr 1962 in die Hände: Josef Fuchs, Katholische Kirchengeschichte, Ausgabe B für die Diözesen Bayerns. Ich traute meinen Augen nicht: Darin wird Joseph Görres (1776-1848) behandelt: Hier der Text! Das Schulbuch stellt zahlreiche Persönlichkeiten der gesamten Kirchengeschichte von Stephanus bis zu Johannes XXIII. vor. Görres wird also Vorkämper für Meinungsfreiheit und Anwalt der Katholiken gegen staatliche Beformundung und Diskriminierung vorgestellt. Da der aus dem Rheinland vertriebene Görres Professor in München war, blieb er offenbar noch etwas länger in Erinnerung. Der satuierte deutsche Katholizismus der Gegenwart hat viele Gremien und Angestellte, aber man sucht wohl vergeblich nach einer wortgewaltigen, überzeugenden Stimme in der Öffentlichkeit, wie sie Görres einmal war. S.Heid

   

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