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Christliche Archäologie in Bonn

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09. 08. 2015

Gedanken anlässlich der Generalversammlung der Görres-Gesellschaft in Bonn

Wer das ersehnte Gesamtprogramm der Generalversammlung der Görres-Gesellschaft in Bonn (26.-29. September) per Post erhalten hat, lief Gefahr es achtlos wegzuwerfen. Es ist nämlich diesmal nicht wie in all den vergangenen Jahrzehnten schnörkellos weiß, sondern die Sehgewohnheit wird durch ein neues Cover durchbrochen. Die ansprechende farbliche Neugestaltung geht in die Richtung einer seriösen Erneuerung. Gelungen ist dabei die Formulierung "Wissen schafft Zukunft". Der gedruckte Jahresbericht könnte ebenfalls ein Lifting gebrauchen. Das sei aber nur am Rande bemerkt.

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Mein Scanner erkennt Geld, aber leider keine Blüten

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Falschgeld / Blüte / banconota falsaIch staunte nicht schlecht, als mir vor wenigen Wochen die freundliche Dame am Schalter der deutschen Botschaft in Rom sagte, der 20er, mit dem ich die Passgebühr zahlen wollte, sei wohl falsch. Wenn man es weiß, erkennt man es in der Tat schnell am viel zu hellen Wasserzeichen. Kürzlich erschien ein Zeitungsartikel über die Napoli-Gruppe, die massenweise falsche 20er und 50er nach Deutschland bringe. Aber eben nicht nur dorthin. Auch in Rom sind die Blüten in Umlauf. Vatikanische Falsifikate sind noch nicht aufgetaucht, da der Vatikan leider nur eigene Münzen, aber nicht eigene Scheine hat. Es wäre zu schön, Papst Franziskus nicht nur auf dem Hartgeld, den teuren Gold- und Silber-Sonderprägungen, sondern auch auf den 20er, 50er und 100er Euroscheinen prangen zu sehen. Als ich jedenfalls meine Blüte zur Illustration dieses Artikels scannen wollte, erkannte mein Apparat, dass es sich um Geld handelte, und verweigerte den Arbeitsauftrag! Also klebte ich ein rosa Band drüber, und schon beklagte er sich nicht mehr. Falschgeld sollte man sich übrigens nicht aufdrehen lassen, da die Banken es nicht in echtes Geld umtauschen. Wäre ja noch schöner. S.Heid

   

26.-29. September in Bonn: Generalversammlung der Görres-Gesellschaft

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06. 07. 2015

Wichtige Wahlen bereits am Sonntagnachmittag!

altDie Generalversammlung der Görres-Gesellschaft ist zweifellos der Höhepunkt im Jahresprogramm der Gesellschaft. Sie ist nichts anderes als ein großer Kongress aller 20 Sektionen mit Vorträgen und großem Hallo. Das Programm finden Sie hier. Viele interessante Themenschwerpunkte sind dabei: Sektion Philosophie: Thomas von Aquin. Sektion Pädagogik: Inklusion. Sektion Geschichte: Katholizismus seit den 1960er Jahren. Sektion Altertumswissenschaft: Prophetie und Parusie. Sektion Recht: Sexuelle Vielfalt. Sektion Kunstgeschichte: Glasmalerei in Köln. Sektion Politik: Gottesstaat. Natürlich befasst sich die Sektion Musik mit dem Bonner Genie Beethoven.

Besonders wichtig ist die Vorverlegung der Beiratssitzung und Mitgliederversammlung auf den Sonntag Nachmittag um 16 Uhr. Da viele wichtige Ämter neu besetzt werden, ist es unbedingt erforderlich, dass möglichst viele Mitglieder daran teilnehmen. Es geht darüber hinaus um Satzungsänderungen. Hierzu möge man die Website der Görres-Gesellschaft einsehen.

Für das RIGG sind die Generalversammlungen auch wichtig wegen der Sitzungen des Direktoriums, des Beirats der Römischen Quartalschrift und des Vorstands der Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft am Montag Mittag. Ein zwangloses Treffen der "Römer" - aktuelle und ehemalige Mitglieder des RIGG - in einer lauschigen Kneipe ist für Montag Abend nach dem Empfang spontan üblich.

Anmeldungen zur Teilnahme an der Generalversammlung erbittet die Geschäftsstelle spätestens bis Ende August 2015 entweder auf der Homepage oder durch das per Post zugehende Anmeldeformular. Das ist sehr wichtig, da sonst Ihr Name nicht auf dem gedruckten Teilnehmerverzeichnis erscheint!

Das Tourismus- und Congress Center in Bonn ist erreichbar unter: Tel: +49 (0) 228 – 91041 – 71 Fax: +49 (0) 228 – 91041 – 77. Hotelreservierungen über die Geschäftsstelle sind nicht möglich.

   

Ab 23. Juli in Paderborn: Caritas-Ausstellung

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29. 06. 2015

Nach der großen, sehr erfolgreichen Credo-Ausstellung über die christliche Mission nördlich der Alpen organisieren das Erzbischöfliche Diözesanmuseum und die Domschatzkammer in Paderborn nun eine Ausstellung über Nächstenliebe von den frühen Christen bis zur Gegenwart. Das Christentum ist d i e große Religion der barmherzigen Nächstenliebe und einer Kultur des Gemeinwohls und internationaler Hilfsinitiativen. Das ist nicht vom Himmel gefallen, sondern liegt in der genuin christlichen Glaubensbotschaft begründet, in der Gottes- und Menschenliebe nicht voneinander zu trennen sind: eben Credo und Caritas. Diese Botschaft ist gerade heute angesichts des religiösen Terrors und der blutigen Christenverfolgungen äußerst aktuell. Die Gesamtleitung liegt wie schon seit vielen Jahren in den bewährten Händen von Christoph Stiegemann. Nähere Infos finden Sie hier.

   

Montag, 6. Juli, in Mainz: Ausstellung über das Deutsche Historische Institut

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29. 06. 2015

Bekanntlich wurden im selben Jahr 1888 sowohl das "Deutsche Historische Institut" als auch das "Römische Institut der Görres-Gesellschaft" in Rom gegründet. Beide Institute haben 2013 ihr 125-jähriges Jubiläum gefeiert. Das DHI hat damals auch eine Ausstellung über die eigene Geschichte konzipiert. Diese Ausstellung wird nun auch in Mainz von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur gezeigt. Die Eröffnung ist am 6. Juli um 18 Uhr durch Martin Baumeister, Michael Matheus und Kai-Michael Sprenger, der die Ausstellung konzipiert hat.

Hier der Flyer zur Ausstellung.

   

Nikodemus Schnabel über das Leben als Mönch

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23. 06. 2015

altDie allseits gelobte Zeitschrift "Academia" des Cartellverbandes der katholischen Studentenverbindungen bringt in ihrer jüngsten Ausgabe auch einen langen Artikel von Nikodemus Schnabel über das Mönchsleben in der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Pater Schnabel leitet das dortige Jerusalemer Institut der Görres-Gesellschaft und hat die bewährte Tradition regelmäßiger Vorträge wiederaufgenommen, die viel Anklang findet.

   

Die Görres-Gesellschaft und die Brotvermehrungskirche in Tabga

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22. 06. 2015

Kürzlich ging durch alle Zeitungen, dass es in der Brotvermehrungskirche Tabga am See Gennesaret einen Brandanschlag gab, bei dem zum Glück nicht die Kirche selbst, sondern nur Nachbarräume zerstört wurden. Manche Journalisten erwähnen, dass es sich hierbei um eine frühchristliche, wiederaufgebaute Kirche handelt. Niemand sagt jedoch, dass die Brotvermehrungskirche von der Görres-Gesellschaft entdeckt und ausgegraben wurde. Johann Peter Kirsch, Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, gründete 1908 die Jerusalemer Station der Görres-Gesellschaft, deren damals bedeutendster Leiter der Salvatorianer Andreas Evarist Mader wurde. Die Jerusalemer Station sollte vor allem biblischen und archäologischen Studien dienen. 1911 kam Mader nach Palästina als Stipendiat der Görres-Gesellschaft. Im Ersten Weltkrieg wurde er schwer verwundet und war seither gesundheitlich angeschlagen. 1925 kehrte er nach Jerusalem zurück, wohnte zunächst in der Abtei Dormitio, bis das Institut der Görres-Gesellschaft im März 1927 ein eigenes Heim neben dem Paulushaus am Damaskustor erhielt.

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Donnerstag, 9. Juli: Görres-Vortrag in München

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Die Münchener Görresianer laden alle Freunde und Interessierten zu ihrem nächsten Vortrag ein. Julia Niewind (Trier) wird aus ihrem Dissertationsprojekt berichten. Das Thema lautet: „Joseph Heintz der Jüngere: Ein Augsburger Maler als Pionier der venezianischen Festmalerei". Im Zentrum steht die venezianische Festmalerei des 17. Jahrhunderts, die in ihren kultur- und sozialhistorischen sowie ikonographischen Kontext eingeordnet wird.

Ort: Pfarrsaal der St. Ludwigkirche (Ludwigstr. 22)

Beginn: 18 Uhr

Der Abend könnte anschließend in einem Biergarten ausklingen ...

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

   

Albrecht Weiland und Benedikt XVI.

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17. 06. 2015

Preisrätsel nur noch einen Tag!! Benedikt-Buch zu gewinnen!

In der Zeitschrift des Cartellverbandes der katholischen Studentenverbindungen "Academia" (3-2015) findet sich ein großer Artikel über die Vorstellung des Buches Benedikt XVI. Diener Gottes und der Menschen am 20. April im Campo Santo Teutonico. Darin gibt der Verleger Dr. Weiland auch ein Interview über die Verbindung des Schnell und Steiner-Verlags mit dem Regensburger Benedikt-Institut und dem Campo Santo Teutonico.

Hier der gesamte Text.

Der genannte Beitrag beginnt mit einem Gruppenfoto, das in der Kirche des Campo Santo aufgenommen wurde. Und hier die Rätselfrage: Wer verbirgt hinter der rechts abgeschnittenen Person? Richtige Antworten namentlich bis 26. Juni an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erbeten, dann erfolgt die Auslosung. 1. Preis: Buch "Benedikt XVI. Diener Gottes und der Menschen". 2. Preis: Poster-Karte des Vatikanstaats mit Benedikt-Wappen. Kein Rechtsanspruch.

   

Papst Franziskus ehrt Hans-Jürgen Feulner

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14. 06. 2015

Wie die jüngste Ausgabe der Zeitschrift Gottesdienst mitteilt, ehrte Papst Franziskus am 4. Mai den Wiener Liturgieprofessor Hans-Jürgen Feulner mit dem "Päpstlichen Ritterorden des Heiligen Papstes Gregor des Großen" für seine großen Verdienste um die Rekonziliierung der zur Katholischen Kirche zurückgekehrten Anglikaner. Für diese Anglikaner hat Feulner maßgeblich bei der Erstellung der liturgischen Bücher mitgearbeitet und für die unvermeidlichen Konsultationen zahlreiche Reisen nach England und in die USA absolviert. Das RIGG gratuliert dem Geehrten aus zwei Gründen besonders herzlich. Zum einen hat er einen maßgeblichen Aufsatz über die Problematik der anglikanisch-katholischen Liturgie in unserem Tagungsband Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II veröffentlicht. Zum anderen durften wir seinen Lehrstuhlmitarbeiter Stefan Kiesewetter als Assistent des RIGG "abwerben".

   

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