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Verabschiedung von Karl-Joseph Hummel

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16. 12. 2015

altIn einem Festakt im Kollegium Albertinum in Bonn ist Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel am 3. Dezember als Direktor der Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte verabschiedet worden. Zahlreiche Kollegen und Freunde waren gekommen. Prof. Dr. Bernhard Vogel und Kardinal Rainer Maria Woelki sprachen Grußworte. Prof. Dr. Wilhelm Damberg, Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission für Zeitgeschichte, würdigte die Forscherleistung des Geehrten. Prof. Dr. Josef Pilvousek sprach zur DDR-Zeitgeschichtsforschung und Hummel selbst blickte in einer heiter-launigen Rede zurück.

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Montag, 9. November, in Jerusalem: Görres-Lecture

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08. 11. 2015

Dr. Vlastimil Drbal, Stipendiat des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, spricht über die Grabungen von Andreas Evarist Mader am Abrahamsheiligtum in Mamre im Lichte neuerer Forschungen. Der Salvatorianerpater Mader war seit 1911 Stipendiat des Jerusalemer Görres-Instituts, das er seit 1926 leitete. Dabei führte er im Auftrag der Görres-Gesellschaft Grabungen in Mamre durch. Näheres zu Mader findet sich im Personenlexikon zur Christlichen Archäologie.

Ort: Dormitio Abtei

Beginn: 20 Uhr (anschl. Empfang)

   

23.-24. November in Bonn: Studientage der Kath.-theol. Fakultät

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07. 11. 2015

Unter dem Thema "Kirchengeschichte als Theologie: Bonner biographische und systematische Zugänge" veranstaltet das Kirchenhistorische Institut (Georg Schöllgen und Gisela Muschiol) eine Studientagung mit Referaten zur Geschichte der Bonner kath.-theol. Fakultät. Die Tagung findet mit Blick auf das 200-jährige Jubiläum der Univeristät Bonn im Jahre 2018 statt, für die eine Geschichte der Kath.-theol. Fakultät vorbereitet wird. Auf der Tagung werden Referate zu den ehemaligen Bonner Professoren Franz Joseph Dölger, Albert Ehrhard, Theodor Klauser, Wilhelm Neuß und Hubert Jedin gehalten. Am runden Tisch zur "Funktion der Kirchengeschichte heute" nehmen auch die Altmeister Arnold Angenendt und Ernst Dassmann teil. Zur Vorbereitung der interessanten Tagung sei zu (fast) allen historischen Persönlichkeiten die Lektüre der einschlägigen Artikel im unentbehrlichen Personenlexikon zur Christlichen Archäologie empfohlen.

Hier das Tagungsprogramm.

   

19.-21. November: Sensationeller Buchrabatt an der Ecole Francaise

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06. 11. 2015

Die Ecole Francaise in Rom und in Paris startet einen sensationellen Rabattverkauf ihrer von 1972 bis 2013 erschienenen Publikationen. Ermäßigung um 70%. Vorbestellungen sind ratsam. Die Bücher müssen vor Ort abgeholt werden. Alle Informationen finden Sie hier.

Mitglieder der Görres-Gesellschaft, die außerhalb Roms wohnen, können ggf. über das Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , wenn die Abholung in Rom gewährleistet ist.

   

Mittwoch, 28. Oktober, in München: Sterbehilfe

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23. 10. 2015

Um 19.30 Uhr findet im Pfarrsaal von St. Ludwig (Ludwigstr. 22) eine Veranstaltung zum Thema „Wie wollen wir sterben? Sterbehilfe und Palliativmedizin in der aktuellen Gesetzgebungsdebatte" statt. Veranstalter ist der Pfarrgemeinderat St. Ludwig in Kooperation mit der Münchener Gruppe der Görres-Gesellschaft.

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Sulzbach ehrt den Alt-Camposantiner Franz Joseph Dölger

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21. 10. 2015

Aber: Wo liegt bloß die Stadt Campo Sanio in Italien?

Dölger als junger Priester am Campo Santo Teutonico (Ausschnitt aus einem Gruppenfoto) Dölger als junger Priester am Campo Santo Teutonico (Ausschnitt aus einem Gruppenfoto) Es ist herrlich, wenn die Heimat ihrer großen Söhne und Töchter gedenkt. So haben jüngst die katholische Pfarrgemeinde und die politische Gemeinde Sulzbach am Main an den 75. Todestag des Priesters und Professors Franz Joseph Dölger (1879-1940) erinnert. In dem betreffenden Artikel im Main-Echo steht der schöne Satz: "Nach zwei Kaplanstellen in Amorbach und Unterpleichfeld entschloss er sich, nach Campo Sanio in Italien zu gehen". Natürlich ahnen alle Eingeweihten, dass es sich wohl nur um das Priesterkolleg am Campo Santo im Vatikan handeln kann, das heute noch blüht. Eine biographische Würdigung des großen Gelehrten und späteren Bonner Professors Dölger findet sich aus kundiger Feder im Personenlexikon zur Christlichen Archäologie (Bd. 1, S. 427-429). Demnach hielt sich Dölger 1904/05 und 1908-1911 am Campo Santo auf, den er auch später immer wieder aufsuchte. In dessen frühchristlicher Sammlung befinden sich manche Objekte - vor allem Fische -, die einst Dölger beigesteuert hat.

Wenn die Pfarrgemeinde Sulzbach und die politische Gemeinde einmal nach Rom reisen möchten, so biete ich Ihnen gern eine exklusive Führung inklusive Vortrag zu ihrem großen Forschersohn an, den ich wie viele andere Kirchenhistoriker auf das Höchste schätze. S.Heid.

   

30./31. Oktober in Erfurt: Polnisch-deutscher Briefwechsel der Bischöfe

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21. 10. 2015

"Wir vergeben und wie bitten um Vergebung"

altMit diesen Worten der polnischen Bischöfe auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil begann die polnisch-deutsche Aussöhnung nach den tiefen Wunden des Krieges. Die katholische Fakultät der Universität Erfurt führt zusammen mit der Forschungsstelle für Kirchliche Zeitgeschichte Erfurt im Bildungshaus St. Ursula eine Tagung zum Thema 50 Jahre polnisch-deutscher Briefwechsel: Aussöhnung im Konflikt durch. Redner sind unter anderem Konrad Glombik (Oppeln), Josef Pilvousek (Erfurt) und Karl-Joseph Hummel (Bonn).

   

20./21. Oktober in München: Tagung zur Sakralität

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18. 10. 2015

Katholischer Selbsthass und brutalstmögliche Entsakralisierung des Hochaltars des Campo Santo Teutonico in den 1970er Jahren als allgemein begrüßte Frucht des Konzils Katholischer Selbsthass und brutalstmögliche Entsakralisierung des Hochaltars des Campo Santo Teutonico in den 1970er Jahren als allgemein begrüßte Frucht des Konzils Momentan spricht man wieder viel über Sakralität und deren Zerstörung. Genau diesem Thema widmet sich eine Tagung der Universität München. Angesichts einer sich immer weiter säkularisierenden Welt und Kirche überrascht es viele aufgeklärte Zeitgenossen und Christen, dass alte und andere Kulturen sehr wohl Räumen und Dingen eine besondere sakrale Würde und Aura zusprachen. Das wird umgekehrt in Zerstörungswellen deutlich. Islamisten zerstören mit aller Gewalt sakrale Zeugnisse anderer Religionen und wiederholen dabei nur die Bilderstürme der Orthodoxie, der Reformation und des vor- und nachkonziliaren Katholizismus. Es gibt also antisakrale Wutausbrüche gegen andere Religionen sowie innerhalb der Religionen selbst. Ein tiefgreifender Hass gegen das Schöne, Reiche, Sinnliche und Üppige der Gottesverehrung bricht sich in Wellen immer wieder Bahn und trifft damit gerade auch die Sakralität ins Herz. Daher ist die hier angezeigte internationale Tagung "Erzeugung und Zerstörung von Sakralität zwischen Antike und Mittelalter" im Ägyptischen Museum (Gabelsbergerstr. 35) aktuell und zweifellos spannend.

Am 20. Okt. um 19 Uhr hält Prof. Dr. Carola Jäggi den Abendvortrag zum Thema "Von heiligen Säulen und Thronen oder: Wie kokmmt es zur Sakralisierung von Alltagsgegenständen?

Nähere Infos finden Sie hier.

   

Das österreichische Hospiz in Jerusalem

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17. 10. 2015

altHospize stehen in einer jahrhundertelangen Tradition. Wie Otto Hiltbrunner in seinem Buch gezeigt hat, sind Hospize im Sinne kostenfreier "Hotels" für Pilger und Kranke eine genuin christliche Erfindung, die sich aus dem christlichen Karitasimpuls heraus erklärt. Letztlich stehen auch die Hospize des 19./20. Jahrhunderts noch in dieser Tradition. Der Campo Santo Teutonico funktionierte noch bis zur Zeit Anton de Waals als "Hospiz" und "Xenodochium". In der Jerusalemer Altstadt befindet sich seit 1863 das österreichische Hospiz, das nach wechselvollen Jahren seit 1988 wieder als Gästehaus zur Verfügung steht. Markus St. Bugnyár und der Historiker PD Dr. Helmut Wohnout haben jetzt ein sehr informiertes und reich bebildertes Buch über dieses Hospiz unter dem Titel Im Orient zu Hause (Verlag Geschichte + Kunst, 2015) herausgegeben, das jüngst an der Anima von Exz. Georg Gänswein vorgestellt wurde. Bugnyár, Priester der Diözese Eisenstadt, ist seit 2004 Rektor des Hospizes und leitet es mit großem Einsatz und Geschick. Angesichts der prekären politischen Lage in Jerusalem ist das Hospiz inmitten der Altstadt ein ruhender Pol und eine Oase der Neutralität. Es ist mit Gästen stark ausgelastet, so dass eine langfristige Anmeldung erforderlich ist.

   

Donnerstag, 15. Oktober, in München: Görres-Vortrag

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12. 10. 2015

Irmgard Scheitler spricht zum Thema „Von tanzenden Teufeln und singenden Narren. Musik im frühen deutschsprachigen Schauspiel (16./17. Jahrhundert)"

Dr. Irmgard Scheitler (Würzburg) ist seit 2002 apl. Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Würzburg. Ihre Spezialgebiete sind: Frühe Neuzeit, Gegenwartsliteratur, Hymnologie sowie die Beziehung zwischen Musik und Literatur.

Ort: Pfarrsaal der St. Ludwig-Gemeinde (Ludwigstr. 22)

Beginn: 19 Uhr

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

   

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