Nächster Kongress für Christliche Archäologie in Serbien

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Eine ganze Woche lang nahm sich der 17. Internationale Kongress für Christliche Archäologie in Utrecht und Nijmegen vom 1. bis 7. Juli für die zahlreichen Vorträge und Ausflüge Zeit. Mit 240 eingeschriebenen Teilnehmern war der Kongress ein großer Erfolg. Er fand bei strahlendem Sonnenschein in der Universität in der malerischen Altstadt von Utrecht und auf dem weiträumigen Campus von Nijmegen statt, glänzend organisiert von Stephan Mols, Leonard Rutgers und Sible de Blaauw, die beiden Letzten häufige Besucher Roms und bestens vernetzt mit der internationalen Forschung. Mitorganisator aller Int. Kongresse für Christliche Archäologie ist das Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana, das vertreten war durch seine Professoren und Studenten. Daneben war besonders stark die deutsche Christliche Archäologie repräsentiert.

In Utrecht begrüßten der Nuntius und der Utrechter Weihbischof die Tagung. Oberthema war "Grenzen: die Transformation des Römischen Reichs zwischen Zentrum und Peripherie". Besonders beeindruckend und aufwühlend war der der aktuellen Kunstzerstörung im Vorderen Orient durch Islamisten gewidmete Nachmittag (siehe die Dokumentation durch ASOR). Der nächste Kongress im Jahr 2023 wird in Serbien unter dem Thema "Liturgie und Alltag" (Arbeitstitel) stattfinden. Dieses Land bietet zahlreiche spektakuläre frühchristliche Denkmäler und ist zudem sehr kostengünstig.