Bode-Museum: Ausstellung zu Wolfgang Fritz Volbach

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altDas Berliner Bode-Museum eröffnet am 12. Oktober eine bis Ende Januar laufende Ausstellung über den Kunsthistoriker und Christlichen Archäologen Wolfang Fritz Volbach (1892-1988) (hier das Plakat). Die Ausstellung wird betreut von Gabriele Mietke, der Nachfolgerin Volbachs, der seit 1917 an der Abteilung für Altchristliche und Byzantinische Kunst des Kaiser-Friedrich-Museums in Berlin gearbeit hat. Volbach wurde von den Nationalsozialisten diskriminiert und ging 1933 nach Rom, wo er an der Vatikanbibliothek Arbeit fand. Er hielt auch am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie Kurse, fühlte sich aber dort "schäbig behandelt" (Näheres im viel benutzten, aber selten zitierten Personenlexikon zur Christlichen Archäologie, Bd. 2, S. 1296-1299). Seit 1950 war Volbach am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Die Berliner Ausstellung sei herzlich empfohlen. Zur Ausstellung erscheint ein von E. Ehler, C. Fluck und G. Mietke herausgegebener Katalog mit dem gleichen Titel im Reichert-Verlag, Wiesbaden, ISBN 978-3-95490-273-6.