allgemein

Karl August Neuhausen in Siegburg verstorben

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11. 10. 2017

Geißelchristus auf dem Campo Santo Teutonico an Allerseelen Geißelchristus auf dem Campo Santo Teutonico an Allerseelen Am Donnerstag, dem 5. Oktober, ist überraschend der Altphilologe und Latinist Dr. Karl August Neuhausen verstorben, der seine gesamte akademische Karriere am philologischen Seminar der Universität Bonn verbracht hat. Er war ein großer Förderer des Lateins als gesprochener Sprache und gab das Neulateinische Jahrbuch heraus. In den letzten Jahren beschäftigte er sich in mehreren ausführlichen Beiträgen mit der lateinischen Rücktrittserklärung Papst Benedikts XVI., die er dem Papst und der Römischen Bibliothek Joseph Ratzinger / Bendikt XVI. widmete. Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 13. Oktober, um 9:30 Uhr in der Kirche Sankt Martinus in Sankt Augustin-Niederpleis statt. Im Anschluss erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof in Sankt Augustin – Mülldorf (Todesanzeige).

   

Mittwoch, 11. Oktober, in Jerusalem: Görres-Vortrag

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09. 10. 2017

Um 20 Uhr spricht an der Dormitio-Abtei Frau Nina Termin (Mainz) zum Thema "Lights down, projector on: Speaking to You tonight: Pater A. E. Mader. A reconstructed 1933 slide show by Andreas Evaristus Mader on his excavations at the Sea of Galilee".

Der Salvatorianerpater Mader (1881-1949) war seit 1911 als Stipendiat der Görres-Gesellschaft in Jerusalem und leitete später das Jerusalemer Institut, das 1927 ein eigenes "Heim" neben dem Paulushaus (Schmittschule) erhielt (siehe Personelnlexikon zur Christlichen Archäologie, Bd. 2, S. 841-843). Seine orientalistische Spezialbibliothek gelangte 2007 in die Bibliothek der Pontificia Università S. Croce in Rom.

   

Bode-Museum: Ausstellung zu Wolfgang Fritz Volbach

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08. 10. 2017

altDas Berliner Bode-Museum eröffnet am 12. Oktober eine bis Ende Januar laufende Ausstellung über den Kunsthistoriker und Christlichen Archäologen Wolfang Fritz Volbach (1892-1988) (hier das Plakat). Die Ausstellung wird betreut von Gabriele Mietke, der Nachfolgerin Volbachs, der seit 1917 an der Abteilung für Altchristliche und Byzantinische Kunst des Kaiser-Friedrich-Museums in Berlin gearbeit hat. Volbach wurde von den Nationalsozialisten diskriminiert und ging 1933 nach Rom, wo er an der Vatikanbibliothek Arbeit fand. Er hielt auch am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie Kurse, fühlte sich aber dort "schäbig behandelt" (Näheres im viel benutzten, aber selten zitierten Personenlexikon zur Christlichen Archäologie, Bd. 2, S. 1296-1299). Seit 1950 war Volbach am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Die Berliner Ausstellung sei herzlich empfohlen. Zur Ausstellung erscheint ein von E. Ehler, C. Fluck und G. Mietke herausgegebener Katalog mit dem gleichen Titel im Reichert-Verlag, Wiesbaden, ISBN 978-3-95490-273-6.

   

Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung e.V.

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Werden Sie Mitglied!

Wenn Sie Mitglied werden (hier zum Beitrittsformular), fördern Sie indirekt auch das Römische Institut der Görres-Gesellschaft, denn es besteht eine enge Interessengemeinschaft zwischen beiden Einrichtungen. Die Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung besteht seit 1973 und widmet sich Tagungen und Publikationen (Zeitschrift Annuarium Historiae Conciliorum, Bücher, Datenbank, Lexikon). Vom 3. bis zum 6. Oktober 2018 findet die Tagung in Rom in Zusammenarbeit mit dem RIGG statt. Sie steht unter dem Thema "Die Rolle der Minderheiten auf Konzilien". Ansprechpartner in Deutschland ist Prof. Dr. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , in Rom Prof. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Der Assistent des RIGG Dr. Mathias Mütel hat in diesem Jahr seine Promotion "Mit den Kirchenvätern gegen Martin Luther?" in einer der Reihen der Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung publiziert.

   

Mittwoch, 11. Oktober: Deutsche Bundestagswahl aus italienischer Sicht

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07. 10. 2017

altDer Historiker Marco Paolino (Universität Viterbo), der sich intensiv mit der neuesten Geschichte Deutschlands befasst, sich zu Forschungen oft in Berlin und München aufhält und Mitglied des RIGG ist, hat ein Seminar zur Deutschen Bundestagswahl initiiert, das an der Università della Tuscia in Viterbo stattfindet. Darüber hinaus hat er mehrfach Interviews zum Thema gegeben: Radio Vaticana, weiteres Interview.

   

Programm des Böhler-Clubs in Bonn

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06. 10. 2017

Der im Schnittfeld von Kirche und Politik 1951 gegründete Böhler-Club in Bonn, heute mit Sitz im Albertinum, der auf den Kölner Domkapitular und ersten Leiter des Katholischen Büros in Bonn, Wilhelm Böhler, zurückgeht, hat ein interessantes Programm mit Vorträgen von Michael Hesemann, Josef Isensee, Wolfgang Spindler und Ernst Dassmann zusammengestellt. Interessenten wenden sich an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Hier das Programm

   

Bischof Kohlgraf bei der Görres-Gesellschaft

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03. 10. 2017

Europa eine Seele geben

Traditionell hält der Ortsbischof des Tagungsortes der Generalversammlung der Görres-Gesellschaft das Hochamt am Sonntag (1.10.). Der erst jüngst geweihte neue Bischof von Mainz, Prof. Dr. Peter Kohlgraf, lud in die Chagall-Kirche St. Stephan ein. Anschließend nahm er am Festakt der Gesellschaft auf dem Campus teil. Kohlgraf hielt eine eindrückliche Predigt, anknüpfend an das Rahmenthema der diesjährigen Generalversammlung.

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Alte und neue Römer in Mainz

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02. 10. 2017

Präsident Bernd Engler Präsident Bernd Engler Die glücklich zu Ende gegangene 120. Generalversammlung der Görres-Gesellschaft stand unter dem Vorzeichen eines deutlich gestauchten, nämlich auf ein Wochenende (29.9.-1.10.) reduzierten Formats (siehe den Bericht des letzten Jahres). Dieses Format bedeutet gegenüber früher ein Stück Privatisierung der Generalversammlung, insofern nun die Teilnehmer statt ihrer Dienstzeit aussschließlich ihre Freizeit - das Wochenende - für die Versammlung einsetzen. Das könnte, wenn es dabei bleibt, den Idealismus der Mitglieder fördern, könnte aber auch dazu führen, dass die Görres-Gesellschaft innerhalb der akademischen Wissenschaft als unprofessionelles Privatvergnügen erscheint.

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Ehrenring der Görres-Gesellschaft für Paul Kirchhof

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02. 10. 2017

Paul Kirchhof Paul Kirchhof Der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof, der laut Wikipedia im Schnitt jedes Jahr 1-2 Preise verliehen bekommt, nahm aus den Händen des Präsidenten der Görres-Gesellschaft, Universitätsrektor Prof. Dr. Bernd Engler, auf deren Generalversammlung in Mainz den Ehrenring der Görres-Gesellschaft und damit deren höchste Auszeichnung entgegen. Kirchhof betonte er in seiner Dankesrede stark, dass er eigentlich für die Gesellschaft wenig getan habe und ihn diese Auszeichnung außerordentlich freue. Die Annahme der Ehrung war dann aber auch umgekehrt eine vom Publikum, dem die Vergangenheit ja noch wohl bekannt war, dankbar aufgenommene Geste der Anerkennung der Bedeutung und Vitalität der Görres-Gesellschaft, der es an herausragenden Persönlichkeiten keineswegs mangelt.

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Donnerstag, 5. Oktober, in Köln: Buchvorstellung H. H. Schwedt

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01. 10. 2017

Um 19 Uhr wird in der Dom- und Diözesanbibliothek Köln (Kard. Frings-Str. 1-3) das Buch von Herman H. Schwedt "Die römische Inquisiton: Kardinäle und Konsultoren 1601-1700" vorgestellt, das in diesem Jahr als 64. Supplementband der Römischen Quartalschrift im Verlag Herder erschienen ist.

Es handelt sich hierbei um den 2. Band der Inquisitionsbücher Herman Schwedts; der erste Band erschien 2013 als 62. Supplementband. Beide Bände bilden eine chronologische Einheit von 1542 bis 1700 und stellen nunmehr ein Grundlagenwerk zum Studium über die Heilige Inquisition dar. Schwedt ist seit vielen Jahren Mitglied des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft und gehört zu dessen profiliertesten Historikern.

Hier zum Erwerb der Bände beim Herder-Verlag.

   

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