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29. Sept.-1. Okt. in Mainz: Generalversammlung der Görres-Gesellschaft

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14. 08. 2017

Die 120. Genervalversammlung der Görres-Gesellschaft ist erstmals auf ein Wochenende verkürzt. Vorsitzender des Ortsausschusses ist der Historiker Prof. Dr. Michael Kißener, der am Freitag Abend den Eröffnungsvortrag über Mainz im 19./20. Jahrhundert hält. Studierende können Reisestipendien bei der Geschäftsstelle beantragen. Auch das RIGG gibt im Einzelfall Zuschüsse.

Zum 100-jährigen Jubiläum der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum hält Prof. Dr. Volker Leppin (Tübingen) am Samstag Abend den Öffentlichen Vortrag zum Thema "Von der Kontroverse zur Historisierung. Das Corpus Catholicorum und die katholische Reformationsforschung im 20. Jahrhundert".

Hier das gesamte Tagungsprogramm.

Zum Mainzer Dom siehe die Publikationen beim Verlag Schnell & Steiner.

Wie immer wird es ein informelles Treffen der "Römer", diesmal am Samstagabend nach dem Empfang, geben, voraussichtlich in der Droschkenstube (beim Bahnhof).

Es wird DRINGEND EMPFOHLEN, sich schriftlich anzumelden (mit den akademischen Titeln), entweder mit der Postkarte oder über dieses Link. Wer dies nicht tut, wird seinen Namen nicht im gedruckten Teilnehmerverzeichnis wiederfinden!!

Ferner wird UNBEDINGT DARUM GEBETEN, die Einverständniserklärung für Postsendungen an die Geschäftsstelle zu schicken, da wir sonst nicht mehr unsere Veranstaltungen bewerben können.

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Vortrag von Stefan Heid an der Lomonosov-Universität

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30. 07. 2017

Am Freitag, dem 15. September, hält Stefan Heid an der Staatlichen Universität Lomonosov in Moskau einen Vortrag zum Thema "Number and use of church-buildings in early christian cities". Es geht um die sagenumwobenen "Hauskirchen" der christlichen Frühzeit und das, was wir wirklich über Art und Zahl der Gottesdienststätten wissen. Der Vortrag findet um 15 Uhr an der Geschichtsfakultät auf Einladung von Prof. Veniamin V. Simonov statt, vermittelt durch die Archäologin prof. Liudmila G. Khrushkova. Prof. Khrushkova hat für das Personenlexikon zur Christlichen Archäologie zahlreiche Einträge über russische Archäologen und eine Artikelserie zur Geschichte der Christlichen Archäologie in Russland für die Römische Quartalschrift verfasst. Die Geschichtsfakultät gibt ein mehrbändes Handbuch zur Kirchengeschichte heraus, das in zwei Bänden vorliegt.

   

Kardinal Höffner und der Campo Santo Teutonico

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Ölporträt von Joseph Höffner im Kapitelsaal des Campo Santo Ölporträt von Joseph Höffner im Kapitelsaal des Campo Santo Kardinal Joseph Höffner war wie Kardinal Joachim Meisner und nunmehr Kardinal Rainer Woelki Protektor der Görres-Gesellschaft, aber auch aufgrund seiner häufigen Rombesuche als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Campo Santo Teutonico engstens verbunden. Nicht zufällig hängt sein Porträt im Kapitelsaal der Erzbruderschaft. Daher sei auf einen kurzen, aber sehr treffenden Rückblick auf Höffner, gesendet vor vier Jahren, hingewiesen. In diesem Film ist Höffner auch auf der Dachterrasse des Campo Santo und am Eingang zur benachbarten Audienzhalle zu sehen. Der in dem Streifen ebenso auftretende große Kölner Kirchenhistoriker und Höffner-Biograph Prälat Prof. Dr. Norbert Trippen ist vor wenigen Monaten verstorben.

Hier zum Film.

   

Mittwoch, 19. Juli: Friedrich Spee in Würzburg

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12. 07. 2017

altIm Rahmen der Studienabschlussfeier der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird Dr. Frank Sobiech um 19 Uhr in Hörsal 318 der Neuen Universität den akademischen Festvortrag über "Friedrich Spee SJ (1591-1635) als Student" halten. Sobiech ist Habilitand am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dominik Burkard. Seine Habilitationsschrift handelt über den in der Trierer Jesuitenkirche begrabenen Jesuiten Spee, der vor allem durch seinen Einsatz gegen den Hexenwahn berühmt wurde. Derzeit hält sich Sobiech zu Forschungen am RIGG auf.

   

Kardinal Meisner - Förderer der Görres-Gesellschaft

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05. 07. 2017

Ein persönlicher Dank

Der heute in Frieden heimgegangene Kardinal Joachim Meisner war eine Epochengestalt der Weltkirche. Ein Felsenbischof im Osten wie im Westen. Ein Mann des Gewissens. Ein Glaubender. Seine Direktheit hat manche verschreckt und abgeschreckt. Man musste nicht jedes seiner Worte mögen. Aber mein persönlicher Dank gilt ihm ohne Einschränkung, wegen seiner Verlässlichkeit. Nicht nur mich, sondern unzählige andere Priester und Laien hat er auf ihrem wissenschaftlichen Weg gefördert, wohl mehr als jedes andere Bistum. Auf den guten Rat seiner Regenten hin hat er viele Mitarbeiter zur Promotion, Habilitation oder sonstigen Qualifikation freigestellt. Jedes Jahr hat er sich mit ihnen über Weihnachten getroffen. Dies war ein eminenter Dienst an der ganzen Kirche, denn es war ihm natürlich klar, dass qualifizierte Wissenschaftler häufig in andere Diözesen berufen werden. So hat er mich nach Rom ans Päpstliche Institut für Christliche Archäologie ziehen lassen. Sehr weise hat er mir damals nahegelegt, ich solle keine Professur annehmen, wenn sie nicht ordentlich bezahlt werde. Er wusste, dass in Rom die nicht-päpstlichen Hochschulen ihre Dozenten nur spärlich entlohnen. Kardinal Meisner war Protektor der Görres-Gesellschaft und hat immer auch das Römische Institut mit Wohlwollen begleitet, nicht zuletzt dadurch, dass er mir die Möglichkeit gab, 2011 dessen Leitung zu übernehmen. Wir standen nie in engerem Kontakt, aber es erfüllt mich mit Stolz, in "seiner" Diözese Köln den geistlichen Weg beschritten zu haben. Stefan Heid

   

Reisestipendien für die Generalversammlung in Mainz

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29. 06. 2017

Dank privater Gönner vermag die Görres-Gesellschaft auch in diesem Jahr wieder Reisestipendien zur Teilnahme an der Generalversammlung anzubieten, die diesmal vom 29. Sept. bis zum 1. Okt. in Mainz stattfindet.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Selbstverständlich fördert auch das RIGG Nachwuchskräfte aus Italien, die den weiten Weg nach Mainz antreten wollen.

   

Job: Archäologie/Geschichte in Rom

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28. 06. 2017

Deadline: 1. September

Das Norwegische Institut in Rom vergibt ein dreijähriges Postdoc-Stipendium für Geschichte, Kunstgeschichte oder Archäologie.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Rückblick auf die Paderborn-Reise

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27. 06. 2017

Am meisten überraschte in Paderborn, wie häufig die Paderborner bekümmert betonten, dass ihre Paderstadt - gegenüber Rom - am äußersten Rand der Erdscheibe und der Ökumene liege und man sich doch über jeden Besucher freue. Tatsächlich war die An- und Abreise mit Flugzeug und Bahn doch sehr langgestreckt. Das Programm selbst verlief wie geschmiert. Jedenfalls war die Organisation der vom 22. bis zum 25. Juni währenden Reise durch Frau Bremekamp von der Thomas Morus-Akademie Bensberg geradezu perfekt. Aus Italien waren etwa zehn Mitglieder der Erzbruderschaft und des Görres-Instituts angereist, vor Ort trafen sie dann auf die übrigen ca. 40 Dauerteilnehmer. Sie wurden vom stellv. Generalvikar Prälat Thomas Dornseifer mit großer Herzlichkeit begrüßt (Pressebericht).

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Papstschelte - ein roter Faden der Kirchengeschichte

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21. 06. 2017

Papstschelte muss nicht sein. Dennoch ist die Geschichte voll davon. Schon Papst Damasus (364-388), dessen Pontifikat in heftigsten innerkirchlichen Zerwürfnissen begann, musste sich als auriscalpius matronarum - "Ohrlöffel der reichen Damen" - beschimpfen lassen. Martin Luther griff immerhin ins biblische Schimpfrepertoire, wenn er den Papst als Antichrist bezeichnete. Ganz zu schweigen von tätlichen Übergriffen: Der vor Selbstbewusstsein platzende Bonifaz VIII. wurde in Anagni mit einer bis nach Rom schallenden Ohrfeige abserviert. Weitere Ausführungen zu dieser Thematik von Matthias Simperl finden Sie hier.

   

Papstschelte - ein roter Faden der Kirchengeschichte

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21. 06. 2017

Papstschelte muss nicht sein. Dennoch ist die Geschichte voll davon. Schon Papst Damasus (364-388), dessen Pontifikat in heftigsten innerkirchlichen Zerwürfnissen begann, musste sich als auriscalpius matronarum - "Ohrlöffel der reichen Damen" - beschimpfen lassen. Martin Luther griff immerhin ins biblische Schimpfrepertoire, wenn er den Papst als Antichrist bezeichnete. Ganz zu schweigen von tätlichen Übergriffen: Der vor Selbstbewusstsein platzende Bonifaz VIII. wurde in Anagni mit einer bis nach Rom schallenden Ohrfeige abserviert. Weitere Ausführungen zu dieser Thematik von Matthias Simperl finden Sie hier.

   

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