Veranstaltungen

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Samstag, 25. Februar: Öffentlicher Görres-Vortrag

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29. 01. 2017

Matthias Theodor Kloft spricht zum Thema: "Die Schlüssel zum Himmel - Reliquien des Apostelfürsten als Zeugnis für das Petrusamt"

Die "Schlüssel des Himmelreichs" sind wohl die bekanntesten Symbole des Petrus und der Päpste, aber darüber hinaus gibt es auch symbolträchtige Reliquien wie etwa den Petrusstab, ein ottonisches Reliquiar des Limburger Domschatzes. Die Petrusdevotion und Romorientierung der Franken haben hier eine wichtige Rolle gespielt. Über Bedeutung und Verbreitung solcher und anderer Petrusreliquien handelt der Vortrag.

Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft ist seit 2014 Leiter des Limburger Diözesanmuseums. Nach dem Studium der Theologie und Orientalistik in Bonn und der Promotion in Kirchengeschichte in Münster mit einer Arbeit über das Bischofsamt im karolingischen Reich war Kloft 1995-2014 Pfarrer in Frankfurt-Eckenheim. Seit 2010 ist er Honorarprofessor für Kirchengeschichte an der Frankfurter Goethe-Universität und darüber hinaus in zahlreichen Kommissionen tätig.

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Ort: Aula Papst Benedikt XVI. am Campo Santo Teutonico

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Samstag, 28. Januar: Öffentlicher Görres-Vortrag

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08. 01. 2017

Hildegard Herrmann-Schneider spricht zum Thema: "Der Orgelbaumeister Johann Konrad Wörle (1701-1777) und die Erzbruderschaft beim Campo Santo Teutonico - damals und heute"

Johannes Conrad Werle aus Vils in Tirol ließ sich in Rom als Organist und Orgelbauer nieder, trat 1731 in die Erzbruderschaft des Campo Santo ein und war 10 Jahre lang deren Camerlengo. Er ist auf dem Campo Santo Teutonico begraben, wovon eine wertvolle Grabplatte zeugt (siehe A. Weiland, Der Campo Santo Teutonico und seine Grabdenkmäler, S. 158-159).

Univ.-Doz. Mag.art. Dr.phil. Hildegard Herrmann-Schneider ist an dem privaten Institut für Tiroler Musikforschung in Innsbruck tätig und durch zahlreiche Publikationen und CD-Musikeditionen hervorgetreten.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI, Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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22.-26. November: große Tagung über "Päpstlichkeit und Patriotismus"

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31. 12. 2016

Anton de Waal (1837-1917) Anton de Waal (1837-1917) Anlässlich des 100. Todesjahres des Rektors Anton de Waal (1837-1917), der in gewisser Weise als Gründungsrektor des Campo Santo Teutonico gelten kann, organisiert das RIGG eine große Tagung zum Thema Päpstlichkeit und Patriotismus. Der Campo Santo Teutonico: Ort der Deutschen in Rom 1870-1918. Es geht keineswegs nur um die Person de Waals, sondern allgemeiner um die deutschen Katholiken in Rom in der spannenden Zeit des italienischen Risorgimento bis zum Scheitern des Nationalismus in der Katastrophe des Ersten Weltkriegs. Themenblöcke sind: Kirche & Nation - Hospiz & Kolleg - Kultur & Gesellschaft. Den Hauptvortrag wird Martin Baumeister, Direktor des Deutschen Historischen Instituts, halten. Die Tagung wird von Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel (Bonn) und Stefan Heid organisiert. Als Referenten werden zudem auftreten: Hans-Georg Aschoff, Reinhold Baumstark, Rainald Becker, Hartmut Benz, Thomas Brechenmacher, Dominik Burkard, Johannes Grohe, Johan Ickx, Georg Kolb, Jürgen Krüger, Volker Lemke, Christiane Liermann, Jean-Louis Quantin, Peter Rohrbacher, Maurice van Stiphout und Gerd Vesper. Gedacht ist auch an eine kleine Ausstellung. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, an dieser Tagung teilzunehmen.

Ein ausführliches Biogramm Anton de Waals findet sich im Personenlexikon zur Christlichen Archäologie.

   

Samstag, 19. November: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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29. 10. 2016

Klaus Martin Girardet spricht zum Thema: "Kaiser Gratian (367/75-383): Letzter Pontifex Maximus der römischen Geschichte?"

In der nicht-christlichen Antike war seit Augustus jeder Kaiser zugleich pontifex maximus. Er hatte das Amt des höchsten Aufsichtführenden über alle Götterkulte des Imperiums. Seit Konstantin d. Gr. trugen christliche Kaiser des 4. Jahrhunderts diesen Titel ebenfalls. Das gilt auch für den frommen Christen Gratian. Aber hat er Amt und Titel, wie der größte Teil der Forschung meint, in aller Form abgelegt? In dem Vortrag werden die historischen Umstände und Gründe dargelegt, die dazu geführt haben, daß Gratian jedenfalls der letzte pontifex maximus auf dem Kaiserthron gewesen ist. Besprochen werden auch Beispiele des oberpontifikalen Handelns dieses Herrschers gegenüber den paganen Kulten sowie gegenüber dem Christentum und seiner Amtspriesterschaft, den Bischöfen. Dabei kommt u. a. das Problem zur Sprache, wie die Christen die Stellung des Kaisers zur ihrer Religionsgemeinschft definiert haben. Schließlich stellt sich dann noch die Frage, seit wann römische Bischöfe den Titel eines pontifex maximus führen.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI., Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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zur Person Girardet

 

Samstag, 29. Oktober: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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11. 10. 2016

Andreas Raub spricht zur wechselhaften Geschichte der Anna-Selbdritt-Skulptur der Anima

Der Kunsthistoriker und Promovend Andreas Raub, 2013/14 wissenschaftliche Hilfskraft am RIGG, spricht zum Thema "Heilige Anna, hilf! Die Anna-Selbdritt-Skulptur der römischen Annenbruderschaft zwischen Santa Maria dell'Anima und Campo Santo Teutonico". Die große Holzskulptur gehörte lange Zeit zur Kirchenausstattung der Anima, gelangte dann an den Campo Santo Teutonico und ist heute wieder an der Anima.

Andreas Raub (* 1989) aus Aachen studierte Katholische Theologie und Kunstgeschichte in Gießen, Rom und Berlin. Seine Dissertation bei Prof. Nesselrath befasst sich mit heute ent-kontextualisierten Altaraufsätzen zwischen Liturgie und Museum.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI., Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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