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Frühjahrstagung 2012: Referenten der besonderen Art gesucht!

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02. 11. 2011

Dies Latinitatis Vivae mit lateinischen Vorträgen - eine junge Initiative

Goldglas Campo Santo (Schaffer-Inventar F-0008-01)Am Mainzer Seminar für Klassische Philologie hat die Pflege des lebendigen Latein eine besondere Tradition, und regelmäßige lateinische Vorträge sind bewährter Bestandteil des Lehrangebots. Nun haben Julia von Montgelas und Heinrich Heidenreich die Idee entwickelt, zwei Dies Latinitatis Vivae zu veranstalten, an denen Vorträge zu unterschiedlichen Themen der Philologie, Patristik, Geschichte, Archäologie, Theologie u.a. in lateinischer Sprache gehalten werden können. Am 24. und 25. März 2012 werden diese Dies in Zusammenarbeit mit dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft am Campo Santo Teutonico stattfinden. Das ist doch gleich der richtige Rahmen! Wir laden Wissenschaftler aller Disziplinen dazu ein, ihre Forschungen in einem lateinischen wissenschaftlichen Vortrag zu präsentieren. Das Wichtigste ist nicht die Perfektion, sondern das gaudium latinitatis. Cum studeamus artibus singulis, tum linguam Latinam, Romana maiestate et breviloquentia insignem, quasi ad sculpendum verum et rectum idoneam, ad acriter et logice cogitandum impellentem, colamus diligenter! (S. Heid)

Auch für diese Tagung wird um Spenden gebeten bei allen, denen die Kultur des Latein ein Anliegen ist: Bis dat qui cito dat!

Hier der ausführliche Call for Papers zum Runterladen: latine - deutsch -italiano

 

Samstag, 29. Oktober: Öffentlicher Vortrag!

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14. 10. 2011

Sammeln für den guten Kampf - Kirchenkollekten in Deutschland zum Überleben des Kirchenstaates 1860-1870

Vortrag von Hartmut Benz, M.A.

Hartmut Benz, der häufig am Campo Santo weilt und schon lange für die Görres-Gesellschaft engagiert ist, studierte an der Uni Bonn Geschichte, Politikwissenschaft und Vergleichende Religionswissenschaft. Seit 2004 ist er als selbständiger Historiker vor allem mit der Erfassung und Auswertung von Privatarchiven befaßt. Ein Schwerpunkt ist die Geschichte von Vatikan- und Kirchenstaat. Während eines Forschungsaufenthalts in Rom erschien die Monographie „Finanzen und Finanzpolitik des Heiligen Stuhls – Römische Kurie und Vatikanstaat seit Papst Paul VI.“ (1993). Im Rahmen der von ihm organisierten Tagung "Der Untergang des Kirchenstaates und Solidaritätsaktionen aus dem Rheinland und aus Westfalen (1860-1870)" (siehe die Anzeige weiter unten) hält er den öffentlichen Görres-Vortrag. Geldkollekten und sonstige Spenden waren vor dem endgültigen Zusammenbruch des Kirchenstaates ein lebensnotweniger Bestandteil des Staatshaushaltes. Es geht im Vortrag vor allem um das Engagement der Bistümer des Rheinlands und Westfalens für den Papst.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr

Hier Plakat für Werbezwecke zum Runterladen

 

Samstag, 28. Mai 2011

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Die Entdeckung Nordafrikas für die Christliche Archäologie (Africa Proconsularis / Numidien) - französische Pioniere an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

Vortrag von Dr. Philipp von Rummel, Rom

Porträtfoto P. v. RummelPhilipp von Rummel, Referent am Deutschen Archäologischen Institut Rom und dort Leiter der Redaktion, studierte Ur- und Frühgeschichte in Freiburg. Schon seine Dissertation zu Kleidung und Repräsentation spätantiker Eliten weist auf sein Hauptforschungsgebiet, die Kultur und Ethnizität in der Spätantike. Hier hat er sich besonders mit den Vandalen beschäftigt. Seit seinem Studium ist er an Ausgrabungen in Tunesien beteiligt (Dougga) und leitet seit 2009 die Arbeiten des DAI in Simitthus/Chemtou. Auf der Autorentagung zur Prosopographie Christliche Archäologie im März konnte er leider nicht kommen, dafür aber haben wir das Glück, sein Referat über die französische Christliche Archäologie in Nordafrika noch vor uns zu haben!

 

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr

   

Herbsttagung am Campo Santo

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23. 05. 2011

Der Untergang des Kirchenstaates und Solidaritätsaktionen aus dem Rheinland und aus Westfalen (1860-1870)

Wegen sehr kurzfristiger Referentenabsagen wird die Tagung etwas verändert stattfinden. Hier das aktualisierte, gültige Gesamtprogramm zum Runterladen

Schirmherr der Tagung vom 29. Okt. bis 1. Nov. ist Kardinal Giovanni Lajolo.

Es geht um deutsche Nothilfe für den Kirchenstaat in den dramatischen Jahren vor seinem Untergang infolge der italienischen Staatsbildung 1870. Noch die letzten Jahre, bevor das Risorgimento die weltliche Herrschaft der Päpste auslosch, erreichten Hilfsaktionen aus der gesamten katholischen Welt Papst Pius IX. Dies wird Thema sein des von Hartmut Benz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) geleiteten Symposiums, besonders die im Rhein- und Münsterland für„den guten Kampf“ des Papstes auf den Weg gebrachten Initiativen. Die mit hervorragenden Referenten besetzte Tagung stellt sowohl die allgemeinen politischen Verhältnisse im Kirchenstaat vor, als auch ausgesuchte Hilfsmaßnahmen und deren Initiatoren.

Hier der ursprünglich geplante Tagungsverlauf

 

Samstag, 26. März 2011

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Ernst von Weizsäcker in Rom (1943-1946) - ein Botschafter am Hl. Stuhl und sein Bild in der Nachwelt

Vortrag von Dr. Karl-Joseph Hummel, Bonn

Im Oktober legte die vom ehemaligen Außenminister Joschka Fischer eingesetzte Historikerkommission ihren Bericht über das Verhalten des Auswärtigen Amtes im Dritten Reich vor, veröffentlicht unter dem Titel: "Das Amt und die Vergangenheit - Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik". Darin wird nicht nur die Dienstbarkeit des Außenministeriums gegenüber dem Regime und seiner Ideologie untersucht, sondern auch der verschleiernd-beschönigende Umgang mit dieser Verstrickung im Nachkriegsdeutschland aufgezeigt. Unabhängig von der staatlichen Aufarbeitung beschäftigt sich Karl-Joseph Hummel, Direktor der unabhängigen Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn, schon seit Jahren mit einem der bemerkenswertesten Spitzendiplomaten des Dritten Reichs, Ernst von Weizsäcker. In seinem Vortrag spricht er über das schiefe Bild Weizsäckers, oder: Warum die für ihn organisierte Erinnerung dem Botschafter nicht gerecht wird. Er liefert nebenbei auch eine weitere Facette in unserem Wissen um das Verhalten Pius' XII. gegenüber dem Nazi-Deutschland. Hummel ist bekannt für sein unbestechliches, keinem Trend geopfertes, stets mit rheinischem Humor gewürztes Wort zur jüngsten Geschichte.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr

   

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