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Samstag, 31. März: Öffentlicher Vortrag!

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01. 03. 2012

Ulrich Schlie spricht über Pius XII. und Hitler – Vatikanische Diplomatie gegen nationalsozialistische Außenpolitik

Dr. Ulrich Schlie (* 1965 Nürnberg) spricht nicht nur über Diplomatie, er betreibt sie auch selber. 1993 trat er in den Auswärtigen Dienst ein und war enger Mitarbeiter von Wolfgang Schäuble, Roland Koch, Franz Josef Jung und Karl-Theodor zu Guttenberg. Er ist seit 2005 Leiter des Planungsstabs des Bundesministers der Verteidigung in Berlin. Schlie ist ein ausgewiesener Kenner der Geschichte des deutschen Widerstands gegen Hitler. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaften, Romanistik und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Erlangen und Bonn sowie an der London School of Economics and Political Science und war Mitglied des Cusanuswerks und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seine Promotion, in der er erstmals die Rolle Piusʼ XII. im Widerstand gegen Hitler aufdeckte, erschien unter dem Titel "Kein Friede mit Deutschland. Die geheimen Gespräche im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1941" (1993). Daneben schrieb er Bücher über Reichskanzler Joseph Wirth (1879-1956) und über die Diplomaten Ulrich von Hassell (1881-1944), Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907-1944), Albrecht von Kessel (1902-1976), Carl Jakob Burckhardt (1891-1974) und Horst Osterheld (1919-1998). Schlie nimmt Gastprofessuren in Paris und Cambridge wahr.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr

Hier das Plakat für Werbezwecke zum Runterladen.

 

Lust auf Latein: Einladung zu den Dies Latinitatis Vivae

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25. 02. 2012

Tagung am 24.-25. März am Campo Santo Teutonico, gefördert durch das Pontificio Comitato di Scienze Storiche

Die schon vor einiger Zeit angekündigte Tagung (siehe auf dieser Seite unten) bekommt nun ihr Gesicht durch Referenten und Themen. Kurzreferate auf Latein zur Geschichte, antiken Religion, Philologie, Patrologie, Musik und zum heutigen Latein halten Alessio Stasi, Stefan Neu, Sven Günther, Andreas Weckwerth, Vittorio Costanza, Julia von Montgelas (Organisatorin), Heinrich Heidenreich (Organisator), Nina Mindt, Biagio Amata, Manuel Caballero González, Joanna Rostropowicz, Wilfried Stroh, Wilfried Lingenberg, Federico Biddau, Stefano Rovinetti Brazzi, Mauro Pisini, Horatius Bologna, Marco Ricucci und Heinrich Reinhardt. Am Sonntag, 25. März, feiert Kard. Walter Brandmüller um 9 Uhr das lateinische Hochamt in der Kirche S. Stefano degli Abissini im Vatikan (hinter St. Peter).

Hier das ganze Programm auf einen Blick (der schöne Flyer kann bestellt werden bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Hier der Hinweis von Radio Vatikan auf die Tagung: Sprechen Sie Latein?

Beginn: Samstag, 24. März, 8.30 Uhr

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Die Tagung wird durchgeführt mit der großzügigen Unterstützung und Förderung durch das Pontificio Comitato di Scienze Storiche und dessen Präsidenten P. Bernard Ardura O.Praem.

Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, gleich welcher Nation. Man wird sich ja leicht auf Latein verständigen können ...

 

Samstag, 25. Februar: Öffentlicher Vortrag!

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09. 02. 2012

Kardinal Walter Brandmüller spricht über die sehr besondere Papstwahl des Jahres 1417

Bei "Konzilspäpsten" denken wir vor allem an Johannes XXIII. und Paul VI., weil ihr Wirken ganz vom II. Vatikanischen Konzil bestimmt war. Aber auch andere Päpste können zurecht als "Konzilspäpste" bezeichnet werden: Pius IX., der Papst des I. Vatikanischen Konzils (1869-70), oder Innozenz III., der das IV. Laterankonzil (1215) entscheidend geprägt hat. Keiner verdient aber den Titel "Konzilspapst" mehr als Martin V. (1417-1431), dessen Grab in der Konfessio der Lateranbasilika ist. Denn als einziger Papst der Kirchengeschichte wurde Martin V. von einem Konzil gewählt und nicht wie üblich nur vom Kardinalskollegium. Wieso die Ausnahme? Die Hintergründe beleuchtet Kardinal Brandmüller mit seinem Vortrag Die Wahl Martins V. zum Papst während des Konzils von Konstanz (11. Nov. 1417).

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr

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Zur wissenschaftlichen Tätigkeit des Kardinals

   

Samstag, 28. Januar: Öffentlicher Vortrag!

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22. 12. 2011

Michael Brandt (Hildesheim) spricht über "Bild-Zeichen – byzantinische Brustkreuze und die Kruzifixe der Karolinger- und Ottonenzeit"

Zu den besonderen Kostbarkeiten der Kunstsammlung des Campo Santo Teutonico gehören zwei byzantinische Brustkreuze (Enkolpien) wohl aus dem 8. Jahrhundert. Sie gehören zu einer besonderen Gruppe von Reliquienkreuzen mit biblischen Bildern, die die Menschennatur Christi betonen. Offenbar sind solche "Privatreliquiare" schon bald im Westen bekanntgeworden und haben dort zur Herausbildung eines eigenen Bildtypus geführt. Wie ist es zu dieser Wechselwirkung gekommen und welche Bedeutung kommt den östlichen Vorbildern für die Darstellung des gekreuzigten Christus im karolingisch-ottonischen Kunstkreis zu. Der Vortrag verdient Ihr besonderes Interesse, da er von zwei Kunstobjekten ausgeht, die Sie alle schon einmal am Campo Santo gesehen haben. Erinnern Sie sich, in welcher Vitrine?

Prof. Michael Brandt hat lange die kunsthistorische Sektion der Görres-Gesellschaft geleitet, ist Direktor des Dom-Museums Hildesheim und Kustos der Hohen Domkirche Hildesheim, Stiftungsrat der Schweizer Abegg-Stiftung, Honorarprofessor an der Universität Hildesheim und Mitglied der Beraterkommission zur Sicherung und Konservierung der mittelalterlichen Reliquienschreine im Erzbistum Köln.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr

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Freitag, 25. November: Öffentlicher Vortrag!

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09. 11. 2011

Prof. Dr. Johannes Grohe spricht über: Römischer Heiligenkult im Zeitalter des Konzils von Trient - das Beispiel der Kirche Sant'Apollinare

Das Germanicum war 1574 bis 1798 im Palazzo Sant'Apollinare nahe der Piazza Navona untergebracht. Ausgehend vom Reliquienschatz des Hochaltars der Barockkirche Sant'Apollinare lassen sich interessante Rückschlüsse auf die Heiligen- und Reliquienverehrung im nachtridentinischen Rom, konkret am Collegium Germanicum et Hungaricum, ziehen. Eine der Fragen: woher kommen die Reliquien des hl. Apollinaris, des Märtyrerbischofs von Ravenna, in die Seminarkirche des Kollegs und wann sind sie überführt worden? Aus Ravenna im Mittelalter, sollte man meinen - doch weit gefehlt! Die Antwort gibt's mündlich am 25. November im Campo Santo.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr

Dieser Vortrag findet ausnahmsweise am Freitag statt, denn am darauf folgenden Samstag eröffnet der Hl. Vater in St. Peter mit der Vesper den Advent.

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