Bereichstext Veranstaltungen

Kardinal Kurt Kochs Vortrag über die Liturgie

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

21. 01. 2013

... probably one of the most important addresses coming from Rome in recent years

Aus Harpenden (Hertfordshire) erreichte uns die Zuschrift:

"I understand that Cardinal Kurt Koch gave a 12-page address entitled "The Liturgy Reform as a Synthesis of Continuity and Renewal" at a conference on "Rome's Reforms from the Council of Trent to the Second Vatican Council" held at your institute from 14-18 December 2012.

Judging from a short report in the UK Tablet dated 5 January 2013, this address is probably one of the most important ones coming from Rome in recent years."

Daher hier eine Vorveröffentlichung des von Kardinal Koch autorisierten Textes, der im Laufe des Jahres in den Tagungsakten erscheinen wird

 

Die große Liturgietagung im Rückblick

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

08. 01. 2013

Manchmal scheint sich Geschichte zu wiederholen

Die Liturgietagung des RIGG vom 14. bis zum 18. Dezember "Operation am lebenden Objekt: Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II" hat allgemeine Aufmerksamkeit gefunden. Dies betraf vor allem den von einer großen Öffentlichkeit besuchten Eröffnungsvortrag von Kardinal Kurt Koch, der demnächst im Vatican-Magazin erscheinen wird. Aber auch die anderen Vorträge waren deutlich besser besucht, als es sonst auf wissenschaftlichen Tagungen zu erwarten ist. Die Beiträge, die im Folgenden zusammengefasst werden, gingen von der Theologie/Ökumene über liturgiehistorische Grundsatz- und Spezialfragen bis hin zur Kunst und Musik.

hier weiterlesen

 

Samstag, 26. Januar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

01. 01. 2013

Rainald Becker (Bayreuth) spricht zum Thema "Gott und die Neue Welt: Die Entdeckung Amerikas in den konfessionellen Debatten seit dem 16. Jahrhundert"

In der Frühen Neuzeit dachte man global, angeregt vor allem durch die Entdeckung Amerikas. Dabei war die Neue Welt – jenseits von humanistischem Exotenmythos und aufklärerischer Revolutionseuphorie – auch Gegenstand religiöser Deutungen. Katholiken wie Protestanten verbanden mit Amerika weitgehende heilsgeschichtliche Erwartungen. Diese Dimensionen sollen genauer herausgestellt werden – mit besonderer Berücksichtigung von Süddeutschland, das als meerfernes backcountry der Atlantischen Welt bislang kaum beachtet worden ist. Augsburger Jesuiten und Pietisten, Nürnberger Reichschronisten und Geographen fungierten als Agenten eines Amerikawissens, das in fruchtbarer Weise von Missionserfahrungen und konfessionellen Konkurrenzen profitieren konnte.

Prof. Dr. Rainald Becker hat in Passau und München Geschichte und Germanistik studiert. 1999 bis 2001 war er Assistent am RIGG. Derzeit vertritt er die Professur für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Bayreuth.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat für Werbezwecke zum Runterladen.

   

Presseecho auf die Tagung "Operation am lebenden Objekt"

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

20. 12. 2012

Die Tagung des RIGG zum Thema "Operation am lebenden Objekt - Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II" hat ein erfreuliches Presseecho gefunden. Wir bieten hier die Links zu den verschiedenen Artikeln. In den nächsten Tagen werden wir eine eigene Rückschau auf den Verlauf und die Erträge der Tagung vorlegen.

Kath-Net vom 19. Dez. bietet den Beitrag "Kardinal Koch: Liturgie sollte 'orthodoxer' werden" über den Vortrag des Kardinals

Die Tagespost vom 19. Dez. veröffentlicht den Beitrag von Guido Horst "Die katholische Liturgie muss orthodoxer werden" über den Gesamtverlauf der Tagung

Kath-Net vom 20. Dez. bietet den vollen Vortrag von Kardinal Kurt Koch

 

Vortrag von Kardinal Koch hat Liturgietagung eröffnet

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

15. 12. 2012

Mit einer reich orchestrierten Ouvertüre stimmte Kurienkardinal Kurt Koch auf die sich anschließende Tagung des RIGG zum Thema "Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II" ein. Sein vom Publikum mit langem Applaus gewürdigter Vortrag widmete sich der Frage nach der ökumenischen Perspektive der römischen Liturgiereformen. Dabei schlug der Kardinal ganz auf der theologischen Linie Papst Benedikts XVI. einen Bogen von der Liturgie über die Ekklesiologie zur Ökumene. Die Kirche verwirklicht sich selbst und stellt sich selbst dar in der Liturgie. Die Liturgie gibt ein Abbild der Kirche, ja ist sogar Kirche. Das ließe sich anhand der Corpus Christi-Lehre und der Communio-Lehre verdeutlichen. Wenn also Liturgie entscheidend ist für das, was und wie Kirche ist, ist sie auch unmittelbar wichtig für die Ökumene, die aus der Ekklesiologie folgt.  Der Kardinal hat dann im Umkehrschluss die Beteiligung der Liturgiewissenschaft an der Ökumene im Sinne einer ökumenischen Liturgiewissenschaft gefordert. Sie habe freilich entsprechend Sacrosanctum Concilium 23 im Sinne einer organischen Liturgieentwicklung der "Hermeneutik der Reform" (Benedikt XVI.) zu dienen. Dabei weisen die Liturgiereformen von Trient und vom Vaticanum II sehr vielfältige Ansätze zum ökumenischen Gespräch auf, die aufeinander bezogen bleiben.

   

Seite 9 von 12