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Endgültiges Programm: Jubiläumstagung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft zum 125-jährigen Bestehen

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04. 03. 2013

21.-23. März am Campo Santo Teutonico

In Kürze findet die Jubiläumstagung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft zum Thema "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke - der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955" statt (PDF-Flyer mit dem endgültigen Programm). Die Tagung findet in Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter der Schirmherrschaft der Unione Int. degli Istituti di Archeologia, Storia e Storia dell'Arte in Roma statt (Konzept und Koordination: Michael Matheus (Mainz). Neben hochrangigen Vorträgen ist seitens des Botschafters Dr. Reinhard Schweppe für den Donnerstag Abend ein Empfang bei der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl zugesagt (begrenzte Teilnehmerzahl). Ferner gibt es am Samstag um 19.30 Uhr in der Kirche des Campo Santo ein Konzert des Barock-Vokal-Kollegs für alte Musik an der Hcohschule für Musik Mainz "Il Duello amoroso". Zur Teilnahme an der Tagung ist jeder herzlich eingeladen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über ein Dutzend Görres-Mitglieder aus Deutschland hat seine Teilnahme zugesagt. Die Tagung ist insbesondere interessant für alle Freunde und Mitglieder der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes und des Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo, da viele Vorträge über Personen und Ereignisse handeln werden, die mit den Kriegs- und Nachkriegsjahren des Campo Santo zu tun haben.

hier das gesamte Programm

 

23. Februar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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05. 02. 2013

Georg Schelbert spricht zum Thema "Flucht von der Mosel an den Tiber: Der Trierer Kirchenarchitekt Peter Marx 1933-1947 in Rom"

alt alt Dr. Georg Schelbert vom Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universtität in Berlin spricht über die bemerkenswerte Persönlichkeit des Trierer Architekten Peter Marx (1871-1958), der wegen seiner anti-nationalsozialistischen Haltung 1933 nach Rom kam, wo sein Priesterbruder Joseph Marx am Campo Santo Teutonico wohnte. Auch Peter Marx kam 1944 an den Campo Santo, den er 1947 verließ, um nach Trier zurückzukehren. Schelbert wird nicht nur die Lebensumstände, sondern auch das berufliche Wirken des Architekten vorstellen.

Der Vortrag ist sozusagen der Auftakt für die Jubiläumstagung 125 Jahre Römisches Institut der Görres-Gesellschaft, die wir vom 21. bis 23. März abhalten werden und die unter dem Thema "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke: der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955" steht.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat für Werbezwecke zum Runterladen

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Kardinal Kurt Kochs Vortrag über die Liturgie

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21. 01. 2013

... probably one of the most important addresses coming from Rome in recent years

Aus Harpenden (Hertfordshire) erreichte uns die Zuschrift:

"I understand that Cardinal Kurt Koch gave a 12-page address entitled "The Liturgy Reform as a Synthesis of Continuity and Renewal" at a conference on "Rome's Reforms from the Council of Trent to the Second Vatican Council" held at your institute from 14-18 December 2012.

Judging from a short report in the UK Tablet dated 5 January 2013, this address is probably one of the most important ones coming from Rome in recent years."

Daher hier eine Vorveröffentlichung des von Kardinal Koch autorisierten Textes, der im Laufe des Jahres in den Tagungsakten erscheinen wird

   

Die große Liturgietagung im Rückblick

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08. 01. 2013

Manchmal scheint sich Geschichte zu wiederholen

Die Liturgietagung des RIGG vom 14. bis zum 18. Dezember "Operation am lebenden Objekt: Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II" hat allgemeine Aufmerksamkeit gefunden. Dies betraf vor allem den von einer großen Öffentlichkeit besuchten Eröffnungsvortrag von Kardinal Kurt Koch, der demnächst im Vatican-Magazin erscheinen wird. Aber auch die anderen Vorträge waren deutlich besser besucht, als es sonst auf wissenschaftlichen Tagungen zu erwarten ist. Die Beiträge, die im Folgenden zusammengefasst werden, gingen von der Theologie/Ökumene über liturgiehistorische Grundsatz- und Spezialfragen bis hin zur Kunst und Musik.

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Samstag, 26. Januar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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01. 01. 2013

Rainald Becker (Bayreuth) spricht zum Thema "Gott und die Neue Welt: Die Entdeckung Amerikas in den konfessionellen Debatten seit dem 16. Jahrhundert"

In der Frühen Neuzeit dachte man global, angeregt vor allem durch die Entdeckung Amerikas. Dabei war die Neue Welt – jenseits von humanistischem Exotenmythos und aufklärerischer Revolutionseuphorie – auch Gegenstand religiöser Deutungen. Katholiken wie Protestanten verbanden mit Amerika weitgehende heilsgeschichtliche Erwartungen. Diese Dimensionen sollen genauer herausgestellt werden – mit besonderer Berücksichtigung von Süddeutschland, das als meerfernes backcountry der Atlantischen Welt bislang kaum beachtet worden ist. Augsburger Jesuiten und Pietisten, Nürnberger Reichschronisten und Geographen fungierten als Agenten eines Amerikawissens, das in fruchtbarer Weise von Missionserfahrungen und konfessionellen Konkurrenzen profitieren konnte.

Prof. Dr. Rainald Becker hat in Passau und München Geschichte und Germanistik studiert. 1999 bis 2001 war er Assistent am RIGG. Derzeit vertritt er die Professur für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Bayreuth.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat für Werbezwecke zum Runterladen.

   

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