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27.-29. November am Campo Santo: Tagung "Bayerische Römer - Römische Bayern"

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10. 10. 2014

"Bayerische Römer - Römische Bayern: Lebensgeschichten aus Vor- und Frühmoderne"

Das Institut für Bayerische Geschichte an der Universität München und die Universität Bayreuth veranstalten in Zusammenarbeit mit dem RIGG eine internationale Tagung am Campo Santo Teutonico. Für das Konzept und die Koordination zeichnen Prof. Dr. Dieter J. Weiß (München) und Prof. Dr. Rainald Becker (Bayreuth) verantwortlich.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die bayerische, schwäbische und fränkische Rompräsenz während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Es geht um die Lebensgeschichten von "römischen" Bayern und "bayerischen" Römern, also von in Rom lebenden Deutschen oder hier mit Deutschland eng verbundenen Italienern.

Referenten sind neben den Organisatoren Ludger Körntgen (Mainz), Alois Schmid (München), Jochen Johrendt (Wuppertal), Christof Paulus (München), Helmut Flachenecker (Würzburg), Jörg Bölling (Göttingen), Thomas Brockmann (München), Helene Trottmann (München), Alexander Koller (Rom), Bettina Scherbaum (München) und Britta Kägler (München).

Alle Görresianer und Interessierte sind zu der Tagung herzlich eingeladen. Beginn ist am Donnerstag, dem 27. November, um 9 Uhr in der Aula des Campo Santo Teutonico.

Am Samstag, dem 29. November, findet von 8 bis 16 Uhr ein Busausflug nach Ariccia statt, bei dem  Edith Schaffer im Palazzo Chigi und Andreas Raub in der Bernini-Kirche führen werden.

Den Abschluss bildet der Öffentliche Vortrag am 29. November um 18 Uhr von Kardinal Walter Brandmüller zum Thema: "Purpura bavarica: Vier bayerische Kardinäle und ein Konzill (1869/70)".

Das genaue Programm finden Sie hier

Das Plakat DIN A3 für Werbezwecke hier

 

Samstag, 25. Oktober: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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22. 09. 2014

Martin Papenheim (Düsseldorf) spricht zum Thema "Die Behörden des Vatikans in der historischen Forschung: Ergebnisse und Erwartungen"

Prof. Dr. Martin Papenheim studierte Geschichte und Katholischen Theologie in Münster, Bielefeld und Paris. Er war Assistent von Reinhart Koselleck an der Universität Bielefeld und wurde 1990 mit einer Arbeit zur französischen Geschichte im 18. Jahrhundert promoviert. 1990-1994 war er Wissenschaftlicher Angestellter und 1996/97 Gastdozent am Deutschen Historischen Institut in Rom. Er habilitierte sich 1996 an der Universität Augsburg mit einer Arbeit zur Rekrutierung des italienischen Episkopats vom späten 17. bis frühen 20. Jahrhundert. Seit 2005 ist er Apl. Professor an der Universität Augsburg. Papenheim absoliverte zahlreiche Lehr- und Forschungsaufenthalte im In- und Ausland, u.a. 2010 als Directeur d‘Étude associé an der Maison des Sciences de l‘Homme in Paris, und ist Mitglied des religionswissenschaftlichen Zentrums und des internationalen Käte-Hamburger-Kollegs der Universität Bochum. Zur Zeit vertritt er die Professur "Neuere und Theorie der Geschichte" an der Universität Bochum. Aktuelle Arbeitsgebiete: Historische Semantik und Religionsgeschichte der Neuzeit.

Das Vortragsthema wurde gewählt aus Anlass der neuesten Veröffentlichung von Hermann H. Schwedt Die Anfänge der römischen Inquisition in der Supplementreihe der Römischen Quartalschrift, die an diesem Abend kurz vorgestellt wird. 

Das Buch hat inzwischen eine ausführliche Rezension von Gian Luca D'Errico erfahren.

Ort des Vortrags: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Samstag, 31. Mai: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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05. 05. 2014

Andreas Sohn (Paris) spricht zum Thema "Neuausrichtung von Papsttum und Kirche: der französische Papst Urban IV. (1261-1264)"

Mitten in einer Umbruchzeit von Kirche und Gesellschaft wurde Jacques Pantaléon, der Sohn eines Flickschusters aus Troyes in der Champagne, 1261 zum Papst gewählt. Als Urban IV. († 1264) sah er sich durch große Konflikte (u. a. in Rom und im Kirchenstaat, im Königreich Sizilien und im Heiligen Land) herausgefordert. Der Vortrag beleuchtet die schwierige Ausgangslage für den Pontifikat und zeigt auf, wie Urban IV. die Herausforderungen mit einer Neuausrichtung von Papsttum und Kirche zu bewältigen suchte. Dabei werden auch Liturgie (Einführung des Fronleichnamsfestes), Wissenschaft und Kultur behandelt.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Zur Person des Referenten

   

Samstag, 29. März: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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04. 03. 2014

Hannelore Putz spricht zum Thema: "Ich beobachte übrigens in dieser Sache das strengste Geheimniß" - Johann Martin von Wagner: der auf dem Campo Santo Teutonico begrabene Kunstagent König Ludwigs I. von Bayern

PD Dr. Hannelore Putz (geb. 1973) wurde 2002 an der Universität München promoviert und hat sich 2010 habilitiert. Sie übernahm Lehrstuhlvertretungen für bayerische Landesgeschichte in Regensburg und München (2010/11) und für sächsische Landesgeschichte in Dresden (2012). Die diesjährige Gastwissenschaftlerin am Deutschen Historischen Institut (2013/2014) ist Mitherausgeberin der Edition des Briefwechsels zwischen König Ludwig I. von Bayern und dem Maler, Bildhauer und Kunstagenten Johann Martin von Wagner. In den Mittelpunkt ihres Vortrages stellt sie den in Rom lebenden Kunstagenten, der zwischen 1810 und 1858 die Kunstinteressen König Ludwigs in Rom vertreten hat und zu einem wichtigen Ansprechpartner der deutschsprachigen Künstler in Rom geworden ist. Am Campo Santo Teutonico begraben, hat er der dortigen Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes ein Legat vermacht, mit dem in Not geratenen Künstlern geholfen werden konnte.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Ein gelungener Ausflug nach Ariccia

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26. 02. 2014

Man erkennt die Kuppel der Collegiata und dahinter den großen Komplex des Palazzo Chigi. Die Brücke ist aus dem 19. Jahrhundert und für Busse nicht mehr passierbar Man erkennt die Kuppel der Collegiata und dahinter den großen Komplex des Palazzo Chigi. Die Brücke ist aus dem 19. Jahrhundert und für Busse nicht mehr passierbar Ariccia ist ein ziemlich unbekannter Ort, denn nicht nur scheint Erwin Gatz nie oder doch sehr selten dorthin gefahren zu sein - in seinem Reiseführer Viaggio nei dintorni di Roma findet sich nichts darüber -, sondern auch die 47 Teilnehmer des Ausflugs, den das Görres-Institut für die Referenten der Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte'" und für Freunde durchführte, waren sehr erstaunt über die Sehenswürdigkeiten so nahe vor den Toren Roms. In der Tat, man kennt in den Castelli Castelgandolfo (wegen den Päpsten) und Nemi (wegen der Erdbeertörtchen), aber Ariccia? Dabei hat die Stadt die Porchetta zu bieten - glückliche Schweinchen aus den Hainen der Diana - und darüber hinaus vor allem den Palazzo Chigi und die Bernini-Kirche "dell'Assunta".

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