Bereichstext Veranstaltungen

Samstag, 28. März: Öffentlicher RIGG-Vortrag

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

04. 03. 2015

Hans Reinhard Seeliger spricht zum Thema "Fakten und Fiktionen in den altchristlichen Märtyrerakten"

Prof. Dr. Hans Reinhard Seeliger (* 1950 in Oberhausen) war seit 1986 Professor für Historische Theologie an der Universität Siegen und ist seit 2001 Professor für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Universität Tübingen. Er ist unter anderem ausgewiesen durch grundlegende Werke über die römischen Katakomben. Zusammen mit Johannes Georg Deckers und Gabriele Mietke verfasste er 1987 das Tafelwerk "Die Katakombe Santi Marcellino e Pietro - Repertorium der Malereien", im Jahr 2000 veröffentlichte er zusammen mit Klaus-Dieter Dorsch das Buch "Römische Katakombenmalereien. Dokumentation von Zustand und Erhaltung 1864-1994".

Seine neueste Veröffentlichung trägt den Titel Märtyrerliteratur (de Gruyter). Es handelt sich um eine kommentierte Textausgabe.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Die Bücherstube Herder wird einen Stand mit einer Auswahl von Büchern aufbauen und alle Bücher zum halben Preis verkaufen.

Hier das Plakat für Werbezwecke

 

Samstag, 28. Februar: Öffentlicher RIGG-Vortrag

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Roswitha Neu-Kock (Köln) spricht zum Thema: "Raubkunst und Provenienzforschung: Neue Herausforderungen für die Kunstgeschichte"

Vor allem die unfassbare Dimension der nationalsozialistischen Kunstraubzüge hat zu einem Bewusstseinswandel beigetragen. Bei der Erforschung und Rekonstruktion dieser Vorgänge sind die klassischen kunsthistorischen Methoden eher zweitrangig. Gefordert sind vielmehr detailliertes historisches Wissen und Einsicht in die vielschichtigen, gesamtgesellschaftlichen Prozesse. Art und Umfang des Kunstraubs und die ersten Maßnahmen nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs werden in diesem Vortrag skizziert. Das besondere Augenmerk gilt den letzten zwanzig Jahren, in denen sich der neue Forschungszweig nach zögerlichen Anfängen fest etablieren konnte, politisch wahrgenommen wird und damit das Erbe der jüngeren deutschen Geschichte auch in der Kunstgeschichte verankert hat.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat für Werbezwecke

hier weiterlesen zur Person

 

Echo auf "Operation am lebenden Objekt"

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

27. 01. 2015

Das RIGG hat im Dezember 2012 eine Tagung zum Thema Operation am lebenden Objekt: Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II abgehalten und im Berliner Bebra-Verlag veröffentlicht. Nun hat die Internetseite Summorum Pontificum den Aufsatz von P. Dr. Johannes Nebel FSO (Bregenz) "Von der actio zur celebratio: Ein neues Paradigma nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil" aufgegriffen und einer ausführlichen Stellungnahme unterzogen, inwiefern es in der nachkonziliaren Messe zu einem theologischen und liturgischen Rutsch vom Opfer zur Mahlfeier kommt.

   

19.-20. Februar: Tagung zu Kardinal Franz Ehrle (1845-1934)

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

15. 01. 2015

Internationale Tagung am Campo Santo und in der École Francaise

Zum ersten Mal wird eine Tagung Leben und Werk des Jesuiten Franz Ehrle aus Isny im schwäbischen Allgäu gewidmet sein, der als Historiker der Kirchen-, Papst- und Ordensgeschichte, als Präfekt der Vatikanischen Bibliothek, Kardinal, Bibliothekar und Archivar der Heiligen Römischen Kirche hervortrat. Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Andreas Sohn (Paris) und Prof. Dr. Jacques Verger (Paris) in Zusammenarbeit mit dem RIGG und der EFR. Schirmherr sind Kardinal Walter Kasper und Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Es sprechen u.a. Klaus Schatz (Frankfurt), Bernard Ardura (Rom), Paolo Vian (Rom), Christine M. Grafinger (Rom), Michaela Sohn-Kronthaler (Graz) und Stefan Gatzhammer (Potsdam). Stefan Heid referiert über das Thema "Ein Blick auf Kardinal Ehrle als Protektor des Campo Santo Teutonico".

Hier das Programm mit näheren Informationen

 

Tagungsbericht "Vatikan & 'Rassendebatte'"

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

08. 01. 2015

Von Matthias Simperl

„Rassentheoretische“ Konzeptionen und der Ruf nach gesellschaftlich-politischen Konsequenzen waren in der Zwischenkriegszeit in nicht wenigen Ländern Europas ein beherrschendes Thema. Seit der Freigabe der vatikanischen Archivbestände aus dem Pontifikat Piusʼ XI. (1922-1939) vor wenigen Jahren ist es möglich geworden, über die schon bekannten offiziellen Verlautbarungen hinaus den Standort der Kurie in dieser Debatte genauer zu bestimmen. Der Aufgabe, die bisherigen Ergebnisse zu bündeln und zu präsentieren, neue Fragen aufzuwerfen und so der weiteren Forschung ein breites und solides Fundament zu bieten, unterzog sich die international besetzte Tagung „Vatikan und ,Rassendebatte‘ in der Zwischenkriegszeit“ (20.-22. Februar 2014), die sinnigerweise - auf Einladung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft - am Campo Santo Teutonico im Schatten der Kuppel des Petersdoms stattfand. Unter der Leitung von Thomas Brechenmacher (Potsdam) und Peter Rohrbacher (Wien) wurde die geistige Verortung der Kurie innerhalb der Debatte, interne Diskussion zwischen den einzelnen Dikasterien und Stellungnahmen nach außen unter mehreren Perspektiven betrachtet.

hier weiterlesen

   

Seite 5 von 12