Bereichstext Veranstaltungen

Samstag, 31. Mai: Öffentlicher RIGG-Vortrag

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05. 05. 2014

Andreas Sohn (Paris) spricht zum Thema "Neuausrichtung von Papsttum und Kirche: der französische Papst Urban IV. (1261-1264)"

Mitten in einer Umbruchzeit von Kirche und Gesellschaft wurde Jacques Pantaléon, der Sohn eines Flickschusters aus Troyes in der Champagne, 1261 zum Papst gewählt. Als Urban IV. († 1264) sah er sich durch große Konflikte (u. a. in Rom und im Kirchenstaat, im Königreich Sizilien und im Heiligen Land) herausgefordert. Der Vortrag beleuchtet die schwierige Ausgangslage für den Pontifikat und zeigt auf, wie Urban IV. die Herausforderungen mit einer Neuausrichtung von Papsttum und Kirche zu bewältigen suchte. Dabei werden auch Liturgie (Einführung des Fronleichnamsfestes), Wissenschaft und Kultur behandelt.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Zur Person des Referenten

 

Samstag, 29. März: Öffentlicher Vortrag des RIGG

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04. 03. 2014

Hannelore Putz spricht zum Thema: "Ich beobachte übrigens in dieser Sache das strengste Geheimniß" - Johann Martin von Wagner: der auf dem Campo Santo Teutonico begrabene Kunstagent König Ludwigs I. von Bayern

PD Dr. Hannelore Putz (geb. 1973) wurde 2002 an der Universität München promoviert und hat sich 2010 habilitiert. Sie übernahm Lehrstuhlvertretungen für bayerische Landesgeschichte in Regensburg und München (2010/11) und für sächsische Landesgeschichte in Dresden (2012). Die diesjährige Gastwissenschaftlerin am Deutschen Historischen Institut (2013/2014) ist Mitherausgeberin der Edition des Briefwechsels zwischen König Ludwig I. von Bayern und dem Maler, Bildhauer und Kunstagenten Johann Martin von Wagner. In den Mittelpunkt ihres Vortrages stellt sie den in Rom lebenden Kunstagenten, der zwischen 1810 und 1858 die Kunstinteressen König Ludwigs in Rom vertreten hat und zu einem wichtigen Ansprechpartner der deutschsprachigen Künstler in Rom geworden ist. Am Campo Santo Teutonico begraben, hat er der dortigen Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes ein Legat vermacht, mit dem in Not geratenen Künstlern geholfen werden konnte.

Ort: Aula des Campo Santo Teutonico (Vatikan)

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

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Ein gelungener Ausflug nach Ariccia

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26. 02. 2014

Man erkennt die Kuppel der Collegiata und dahinter den großen Komplex des Palazzo Chigi. Die Brücke ist aus dem 19. Jahrhundert und für Busse nicht mehr passierbar Man erkennt die Kuppel der Collegiata und dahinter den großen Komplex des Palazzo Chigi. Die Brücke ist aus dem 19. Jahrhundert und für Busse nicht mehr passierbar Ariccia ist ein ziemlich unbekannter Ort, denn nicht nur scheint Erwin Gatz nie oder doch sehr selten dorthin gefahren zu sein - in seinem Reiseführer Viaggio nei dintorni di Roma findet sich nichts darüber -, sondern auch die 47 Teilnehmer des Ausflugs, den das Görres-Institut für die Referenten der Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte'" und für Freunde durchführte, waren sehr erstaunt über die Sehenswürdigkeiten so nahe vor den Toren Roms. In der Tat, man kennt in den Castelli Castelgandolfo (wegen den Päpsten) und Nemi (wegen der Erdbeertörtchen), aber Ariccia? Dabei hat die Stadt die Porchetta zu bieten - glückliche Schweinchen aus den Hainen der Diana - und darüber hinaus vor allem den Palazzo Chigi und die Bernini-Kirche "dell'Assunta".

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Radio Vatikan über die Tagung zur Rassendebatte

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25. 02. 2014

John Connelly John Connelly Gudrun Sailer hat für die deutsche Sektion von Radio Vatikan am Rande der Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte' in der Zwischenkriegszeit" (20.-21. Febr.) zwei Interviews mit dem Hauptorganisator Prof. Dr. Thomas Brechenmacher (Potsdam) sowie mit dem ersten Referenten Prof. John Connelly (Berkeley) geführt. Diese können nun nachgelesen und über das Internet gehört werden.

Brechenmacher gibt einen allgemeinen Eindruck zur Bedeutung der Tagung. Connelly geht es um den Wiener Priester Johannes Oesterreicher (1904-1993). Diese interessante Persönlichkeit versuchte in den 1930er Jahren vergeblich, Papst Pius XI. zu einem offenen Protest gegen Hitler zu veranlassen. Nach dem Krieg hingegen, als man infolge der Debatte um Hochhuths Bühnenstück "Der Stellvertreter" (1963) Papst Pius XII. vorwarf, zum Holocaust geschwiegen zu haben, nahm Oesterreicher den Papst gegen solche Urteile vehement in Schutz.

Hier das Interview mit Thomas Brechenmacher.

Hier das Interview mit John Connelly.

Zum Abhören der Interviews muss man im Beitrag das Feld "real" oder "mp3" anklicken.

 

Das online-Presseecho auf die Tagung zur Rassendebatte

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23. 02. 2014

Mit weiteren Meldungen

Die vom Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Potsdam (Thomas Brechenmacher) in Zusammenarbeit mit dem Römischen Institut der Görres-Gesellschaft am 20.-22. Februar am Campo Santo Teutonico durchgeführte Tagung "Vatikan & 'Rassendebatte' in der Zwischenkriegszeit" hat ein lebhaftes Echo gefunden. Die Referate wurden von 60-70 Teilnehmern und Interessierten vornehmlich aus Deutschland, Österreich und Italien besucht. Durch den Mitorganisator Peter Rohrbacher war eine starke österreichische Teilnahme gewährleistet. Der abschließende öffentliche Görres-Vortrag von Prof. Dr. Thomas Brechenmacher (Potsdam) über den Hl. Land-Besuch Papst Pauls VI. 1964 lockte nochmals über 70 Hörer an. Damit ging eine bemerkenswerte und mit großem Lob bedachte Tagung zu Ende.

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