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Tagung "Popes on the Rise": Erfahrung eines Teilnehmers

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05. 04. 2017

Von Martin Barth, Generalsekretär der Görres-Gesellschaft

Einundzwanzig Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal in Rom und bei dieser Gelegenheit am Campo Santo Teutonico war. Wie so viele Menschen suchte ich als Tourist eine ruhige Oase im Trubel des Vatikan und der Stadt Rom und fand sie im beschaulichen Friedhof dieses Stückchens Erde. Dass ich noch einmal hierher kommen würde, diesmal in beruflicher Mission, hätte ich mir nicht träumen lassen. Vor allem nicht, dass der Campo Santo und das dort ansässige Römische Institut der Görres-Gesellschaft ein Hort der Wissenschaft ist. Vielleicht macht gerade das seinen Reiz aus: Ruhe inmitten des Trubels, um sich auf die wesentlichen Dinge des Gestern und Heute konzentrieren zu können. Gleichzeitig verspüren Wissenschaftler, die sich hier treffen, natürlich den Reiz des Genius Loci, denn im wahrsten Sinne des Wortes liegt der Petersdom nur einen Steinwurf entfernt.

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Tagung "Popes on the Rise": erstes Presseecho

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28. 03. 2017

Vortrag von Volker Resing Vortrag von Volker Resing Die vom Centrum für Religion und Moderne der Uni Münster und dem RIGG veranstaltete Papsttagung "Der politische Aufstieg des Papsttums: Mobilisierung, Medien und die Macht der mordernen Päpste" ist mit großem Erfolg zu Ende gegangen. Am abschließenden Öffentlichen Vortrag von Volker Resing, Chefredakteur der Herderkorrespondenz, nahmen über 80 Tagungsteilnehmer und Görresianer teil. Da die Bestuhlung der Benedikt-Aula aufgrund von Materialermüdung immer knapper wird, mussten zusätzlich Stühle beigeschafft werden. Inzwischen finden sich im Internet die ersten Stimmen zur Tagung; ausführlichere Berichte sind angekündigt.

Zwei Beiträge von Guido Horst in Die Tagespost: Eins - Zwei

Kathnet (von Ulrich Nersinger)

Katholisch.de (von Dr. Benjamin Leven)

Drei Interviews von Ulrich Nersinger im Kölner Domradio und im CNA: Eins - Zwei - Drei

Görres-Gesellschaft

 

Samstag, 25. Februar: Öffentlicher Görres-Vortrag

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29. 01. 2017

Matthias Theodor Kloft spricht zum Thema: "Die Schlüssel zum Himmel - Reliquien des Apostelfürsten als Zeugnis für das Petrusamt"

Die "Schlüssel des Himmelreichs" sind wohl die bekanntesten Symbole des Petrus und der Päpste, aber darüber hinaus gibt es auch symbolträchtige Reliquien wie etwa den Petrusstab, ein ottonisches Reliquiar des Limburger Domschatzes. Die Petrusdevotion und Romorientierung der Franken haben hier eine wichtige Rolle gespielt. Über Bedeutung und Verbreitung solcher und anderer Petrusreliquien handelt der Vortrag.

Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft ist seit 2014 Leiter des Limburger Diözesanmuseums. Nach dem Studium der Theologie und Orientalistik in Bonn und der Promotion in Kirchengeschichte in Münster mit einer Arbeit über das Bischofsamt im karolingischen Reich war Kloft 1995-2014 Pfarrer in Frankfurt-Eckenheim. Seit 2010 ist er Honorarprofessor für Kirchengeschichte an der Frankfurter Goethe-Universität und darüber hinaus in zahlreichen Kommissionen tätig.

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Ort: Aula Papst Benedikt XVI. am Campo Santo Teutonico

Hier das Plakat für Werbezwecke.

   

Samstag, 28. Januar: Öffentlicher Görres-Vortrag

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08. 01. 2017

Hildegard Herrmann-Schneider spricht zum Thema: "Der Orgelbaumeister Johann Konrad Wörle (1701-1777) und die Erzbruderschaft beim Campo Santo Teutonico - damals und heute"

Johannes Conrad Werle aus Vils in Tirol ließ sich in Rom als Organist und Orgelbauer nieder, trat 1731 in die Erzbruderschaft des Campo Santo ein und war 10 Jahre lang deren Camerlengo. Er ist auf dem Campo Santo Teutonico begraben, wovon eine wertvolle Grabplatte zeugt (siehe A. Weiland, Der Campo Santo Teutonico und seine Grabdenkmäler, S. 158-159).

Univ.-Doz. Mag.art. Dr.phil. Hildegard Herrmann-Schneider ist an dem privaten Institut für Tiroler Musikforschung in Innsbruck tätig und durch zahlreiche Publikationen und CD-Musikeditionen hervorgetreten.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI, Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat für Werbezwecke.

 

22.-26. November: große Tagung über "Päpstlichkeit und Patriotismus"

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31. 12. 2016

Anton de Waal (1837-1917) Anton de Waal (1837-1917) Anlässlich des 100. Todesjahres des Rektors Anton de Waal (1837-1917), der in gewisser Weise als Gründungsrektor des Campo Santo Teutonico gelten kann, organisiert das RIGG eine große Tagung zum Thema Päpstlichkeit und Patriotismus. Der Campo Santo Teutonico: Ort der Deutschen in Rom 1870-1918. Es geht keineswegs nur um die Person de Waals, sondern allgemeiner um die deutschen Katholiken in Rom in der spannenden Zeit des italienischen Risorgimento bis zum Scheitern des Nationalismus in der Katastrophe des Ersten Weltkriegs. Themenblöcke sind: Kirche & Nation - Hospiz & Kolleg - Kultur & Gesellschaft. Den Hauptvortrag wird Martin Baumeister, Direktor des Deutschen Historischen Instituts, halten. Die Tagung wird von Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel (Bonn) und Stefan Heid organisiert. Als Referenten werden zudem auftreten: Hans-Georg Aschoff, Reinhold Baumstark, Rainald Becker, Hartmut Benz, Thomas Brechenmacher, Dominik Burkard, Johannes Grohe, Johan Ickx, Georg Kolb, Jürgen Krüger, Volker Lemke, Christiane Liermann, Jean-Louis Quantin, Peter Rohrbacher, Maurice van Stiphout und Gerd Vesper. Gedacht ist auch an eine kleine Ausstellung. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, an dieser Tagung teilzunehmen.

Ein ausführliches Biogramm Anton de Waals findet sich im Personenlexikon zur Christlichen Archäologie.

   

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