Leseempfehlungen

Unter den Leseempfehlungen werden Bücher vorgestellt, die man tatsächlich lesen kann und deren Lektüre Gewinn bringt. Es handelt sich nicht notwendig um Neuerscheinungen. Vorschläge nehme ich gern entgegen. S.H.

Jetzt vorbestellen! Das Buch zur Jubiläumstagung "Orte der Zuflucht"

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08. 01. 2014

In absehbarer Zeit werden die Vorträge der Tagung zum 125-jährigen Jubiläum des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft in einem prächtigen Band im Herder-Verlag für knappe 50 Euro zu kaufen sein. Das Buch kann jetzt schon vorbestellt werden, so dass Sie es automatisch erhalten, sobald es erschienen ist.

Das Buch behandelt ergreifende Personenschicksale in den schwierigen und bewegten Jahren der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit im Vatikan und um den Vatikan herum.

Verschaffen Sie sich hier einen näheren Einblick!

   

Leseempfehlung: Carola Jäggi, Ravenna

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29. 12. 2013


Die Züricher Professorin für frühchristliche und mittelalterliche Archäologie und Kunstgeschichte Carola Jäggi hat im Schnell und Steiner-Verlag Regensburg ihre neueste Veröffentlichung über "Ravenna - Kunst und Kultur einer spätantiken Residenzstadt" vorgelegt (hier zur Bestellung). Es wurde im Wesentlichen während eines Forschungsfreijahres verfasst, das die Autorin 2009-2010 in Rom an der Bibliotheca Hertziana verbracht hat (Richard Krautheimer-Gastprofessur). Während dieser Zeit hielt sie an der Hertziana einen fesselnden Vortrag über die "Fundsache Paulus oder: Archäologie als Medienereignis".

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Eine Biographie über den Kirchenhistoriker und Camposantiner Erwin Iserloh

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20. 12. 2013

Eine fesselnde, von dem lutherischen Theologen Uwe Wolff verfasste Biographie "Iserloh - Der Thesenanschlag fand nicht statt" wurde dem RIGG von der Iserloh-Schülerin Barbara Hallensleben zugeschickt. Hallensleben ist Professorin für Dogmatik und ökumenische Theologie an der Universität Fribourg. Erwin Iserloh (1915-1996) war eine beeindruckende, bodenständige Münsteraner Priesterpersönlichkeit und ein Historiker von Rang, der 1961 schlagartig bekannt wurde, als er in einem Vortrag in Mainz die Auffassung vertrat, der berühmte Thesenanschlag Luthers 1517 sei eine fromme Legende. Iserlohs Forschungsschwerpunkt blieb die Reformation.

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Eine Leistung von säkularem Rang ...

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10. 12. 2013

... unter dem Dach des Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico

so lobt Kardinal Walter Brandmüller in einer in der Tagespost (21. Nov., Nr. 140) erschienenen Rezension das "Personenlexikon zur Christlichen Archäologie", das seinerzeit von Erwin Gatz angeregt wurde und 2012 nach fast sechsjähriger Arbeit im Schnell und Steiner-Verlag erschienen ist (129,- Euro). Die Herausgeber - der Unterzeichnete und Martin Dennert - lesen das Lob mit großem Wohlgefallen.

Eine Leseprobe:

"Die beiden Bände [...] bieten das beeindruckende Bild einer Wissenschaft [sc. der Christlichen Archäologie], deren Beitrag zum kulturellen Selbstverständnis der 'Alten Welt' kaum zu überschätzen ist. Darüber hinaus ist diese Sammlung von Bio-Bibliographien von eineinhalbtausend Autoren für die Gelehrten- und Bildungsgeschichte Europas überhaupt von Bedeutung. So etwa wird bei der Lektüre auch erkennbar, wie weit gespannt der Bildungs- und Interessenhorizont der einzelnen Archäologen war, während enges Spezialistentum eher selten begegnet".

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Klaus Jaitner: Monumentalwerk über den Barockhumanisten Kaspar Schoppe

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17. 10. 2013

altIn allen Bibliotheken Roms - natürlich auch des Campo Santo Teutonico - sowie in allen Bibliotheken, die etwas auf sich halten bzw. die sich besonders für die Barockkultur zwischen Reich und Italien interessieren, liegen derzeit unübersehbar die fünf gewaltigen Bände aus, die hier kurz vorgestellt werden sollen: Dr. Klaus Jaitner hat mit einem Schlag seine Edition der Autobiographie und der 1.500 Briefe Kaspar Schoppes (1576-1649) vorgelegt. Es ist die reife Frucht immenser Finder- und Forschertätigkeit, die er zusammen mit seiner Frau Ursula Hahner, einer erfahrenen Neolatinistin, bewältigen konnte. Dieses Werk erschließt - nicht zuletzt dank seines Registerbandes - unbekannte Welten des Zeitalters der Gegenreformation, also des katholischen Barock zu einer Zeit, als der 30-jährige Krieg das Reich endgültig konfessionell zerriss. Schoppe war ein großer Gelehrter, nach seiner Konversion ein erbitterter Gegner des Protestantismus und Calvinismus, zugleich ein Wanderer zwischen den Welten des Reichs und Italiens.

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Das richtige Buch zum Intern. Kongress für Christliche Archäologie

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17. 09. 2013

Personenlexikon zur Christlichen Archäologie

Das "Personenlexikon zur Christlichen Archäologie. Forscher und Persönlichkeiten vom 16. bis zum 21. Jahrhundert" ist mit seinen 1500 Artikeln ein unverzichtbares Vademecum zu jeglichem Thema. Da in dieses Lexikon nur verstorbene Kollegen aufgenommen wurden, wird sich glücklicherweise keiner der Referenten des Kongresses darin wiederfinden, was aber den Verkauf fatal schmälern könnte. Darauf deutet immerhin die Rezension eines verehrten Kollegen, der in einer insgesamt sehr erfreulichen Besprechung doch beklagt, dass nur Verstorbene aufgenommen wurden.  

Eine geradezu glänzende Rezension findet sich in dem digitalen Rezensionsorgan "Informationsmittel" von Martina Pesditschek.

Das Lexikon wird während des gesamten Kongresses im Bücherstand erhältlich sein. 

   

Joseph Görres auf Kindle

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03. 09. 2013

Joseph Görres - eine Auswahl aus seinen Schriften

altDieses Buch, herausgegeben von Max Tau und mit einer Einleitung von P. Friedrich Muckermann S.J. (Berlin 1931), kann kostenlos auf Kindle heruntergeladen werden. Man kann sich einen ausgezeichneten Einblick in die – recht gewöhnungsbedürftige – Sprache und in das Denken Joseph Görres‘ verschaffen, der 1776 bis 1848 lebte und 1876 zum Namensgeber der Görres-Gesellschaft wurde. Joseph Görres aus Koblenz war ein erbitterter, journalistisch engagierter Gegner Napoleons und kämpfte für die Freiheit des Rheinlands und die deutsche Freiheit und Einigung.

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Neuerscheinungen zur Christlichen Archäologie

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12. 08. 2013

Pünktlich zum 16. Internationalen Kongress für Christliche Archäologie

Der Schnell und Steiner-Verlag in Regensburg bringt zum CIAC XVI, der vom 22. bis 28. September in Rom stattfindet, drei ausgezeichnete Bücher heraus:

  • Franz Alto Bauer, Eine Stadt und ihr Patron. Thessaloniki und der Heilige Demetrios

    . Es ist das erste Buch überhaupt, das diese Thematik umfassend von der Antike bis in die spätbyzantinische Zeit aufarbeitet.
  • Carola Jäggi, Ravenna: Kunst und Kultur einer spätantiken Residenzstadt

    . Es ist sicher nicht das erste Buch über das Ravenna der prachtvollen Kirchen und Mosaiken, aber von der Autorin ist Vorzügliches zu erwarten.
  • Hugo Brandenburg, Die frühchristlichen Kirchen in Rom

    . Brandenburg hat sein Erfolgsbuch für die 2. Auflage grundlegend überarbeitet. Das Beste vom Besten!
  • Ferner sei angemerkt, das die Programmplakate des Kongresses inzwischen gedruckt vorliegen und bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bestellt werden können.

       

    Zwei wichtige Publikationen über spätantike Kleidung

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    20. 06. 2013

    Das weite Feld der spätantiken Kleidung ist lange Zeit nicht beackert worden. Aber die antiken und frühchristlichen Denkmäler bieten üppiges, freilich nicht immer leicht zu deutendes Bildmaterial. Was ist Mode? Was ist antikisierend? Was ist frei phantasierend? Solche Fragen muss man sich stellen. Der Christliche Archäologe Joseph Wilpert war ein Pionier, als er nicht nur die Frauenfrisuren, sondern auch die Kleidung zur Datierung  der Katakombenmalereien und Mosaiken heranzog (S. Heid / M. Dennert, Personenlexikon zur Christlichen Archäologie 2, Regensburg 2012, 1323-1325). Nun sind im Schnell und Steiner-Verlag gleich zwei verdienstliche Studien "Die Macht der Toga. Zum Dresscode im römischen Weltreich" (34,95) und "Kleidung und Identität in religiösen Kontexten der römischen Kaiserzeit" (29,95) erschienen.

    Hierzu passt auch noch ein Hinweis auf die 2007 erschienene Arbeit von Philipp von Rummel "Habitus barbarus. Kleidung und Repräsentation spätantiker Eliten im 4. und 5. Jahrhundert".

       

    Wichtige Ausstellungskataloge: Otto I. und die Medici

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    09. 02. 2013

    altIn aller Kürze sei hier hingewiesen auf zwei exzellente Ausstellungskataloge auf höchstem Niveau, die jüngst im Schnell und Steiner-Verlag erschienen sind. Der eine Katalog wurde für die Ausstellung "Otto der Große und das Römische Reich" im Kunsthistorischen Museum in Magdeburg erstellt und fand schon auf der Görres-Generalversammlung in Münster großes Lob. Die Ausstellung selbst ist leider schon beendet. Der andere Katalog betrifft die noch bis Ende Juli geöffnete Medici-Ausstellung im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim. Beide Kataloge liegen trotz ihres beachtlichen Umfangs und der üppigen Bildausstattung unter 30 Euro.

       

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