Zwei wichtige Publikationen über spätantike Kleidung

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Das weite Feld der spätantiken Kleidung ist lange Zeit nicht beackert worden. Aber die antiken und frühchristlichen Denkmäler bieten üppiges, freilich nicht immer leicht zu deutendes Bildmaterial. Was ist Mode? Was ist antikisierend? Was ist frei phantasierend? Solche Fragen muss man sich stellen. Der Christliche Archäologe Joseph Wilpert war ein Pionier, als er nicht nur die Frauenfrisuren, sondern auch die Kleidung zur Datierung  der Katakombenmalereien und Mosaiken heranzog (S. Heid / M. Dennert, Personenlexikon zur Christlichen Archäologie 2, Regensburg 2012, 1323-1325). Nun sind im Schnell und Steiner-Verlag gleich zwei verdienstliche Studien "Die Macht der Toga. Zum Dresscode im römischen Weltreich" (34,95) und "Kleidung und Identität in religiösen Kontexten der römischen Kaiserzeit" (29,95) erschienen.

Hierzu passt auch noch ein Hinweis auf die 2007 erschienene Arbeit von Philipp von Rummel "Habitus barbarus. Kleidung und Repräsentation spätantiker Eliten im 4. und 5. Jahrhundert".