Martin Mosebach: Die schöne Gewohnheit zu leben

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altMartin Mosebach, reisekundiger und beobachtungsreicher Büchner-Preisträger, hat eine glitzernde Kollektion italienischer Mosaiken zusammengestellt: Streifzüge durch Rom, Neapel, Pompeji, Venedig, Loreto am Morgen, bei Tag, am Abend und bei Nacht, klischeefrei oder das Klischee auf überraschende Weise auf den Kopf stellend, gewürzt mit Weisheiten wie: „Das Heute ist nichts anderes als der frischeste Ausdruck dessen, was immer da war“ oder „Wann immer Rom Visionen von der Zukunft formte, blickte es auf Gräber, und das heißt in die Vergangenheit“. Rundum lesenswert: Die schöne Gewohnheit zu leben.

Vom selben Autor: Häresie der Formlosigkeit.