Archiv

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archivschrankDas Archiv des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft (empfohlene Abkürzung: ARIGG) umfasst neben gewissen Splitterbeständen (von Joseph Wilpert, Arnold Angenendt u.a.) vor allem eine chronologisch geordnete Geschäftskorrespondenz aller Direktoren des Instituts:

  • 1888-1895 Johann Peter Kirsch
  • 1895-1926 Stephan Ehses
  • 1926-1941 Johann Peter Kirsch
  • 1941-1949 Hermann Stoeckle
  • 1949-1959 Engelbert Kirschbaum S.J.
  • 1959-1971 Ludwig Voelkl
  • 1972-1975 Ambrosius Eszer O.P.
  • 1975-2010 Erwin Gatz

Das Material ist in dreizehn Reihen geordnet (keine Findbücher):

  1. Allgemeines (26 Ordner: Geschäftskorrespondenz der Direktoren Kirsch, Ehses, Kirsch, Stoeckle, Kirschbaum, Voelkl, Eszer und Gatz: 1876-2010)
  2. Mitarbeiter (2 Ordner: 1950-2010)
  3. Römische Quartalschrift (11 Ordner: 1931-2005)
  4. Öffentliche Vorträge (1 Ordner: 1975-1990)
  5. Verschiedenes (V.1 Festschrift Hoberg; V.2 Kopien von anderweitig archivierten Korrespondenzen Ehses und Kirsch)
  6. Unione Internazionale degli Istituti di Archeologia, Storia e Storia dell'Arte in Roma (3 Ordner: 1956-1986)
  7. Ungeordnetes Altmaterial (VII.1 und VII.2: Geschäftskorrespondenz und Arbeitsunterlagen der Direktoren Kirsch und Ehses; VII.3: Bibliotheksunterlagen; Traktate von Vinzenz Schweitzer)
  8. Stephan Ehses
  9. Joseph Wilpert
  10. Walter Kuhn
  11. Varia (Material ohne Zugehörigkeit)
  12. Ludwig Voelkl. Ferner gibt es die umfangreiche Basilika-Photothek von Voelkl (unabgeschlossen) und die unter Eszer angeschaffte Photothek zur Nekropole von St. Peter (unvollständig).
  13. Erwin Gatz

Ergänzende Bestände

Die umfangreichsten Archivbestände der Görres-Gesellschaft (neben dem Archiv der Görres-Gesellschaft auch die Sammlung Onnau) befinden sich im Historischen Archiv des Erzbistums Köln. Es handelt sich um das Görres-Depot, das weitgehend Materialien seit der Gründung der Gesellschaft bis 1938 enthält. Das von Hans Elmar Onnau erarbeitete Findbuch ist inzwischen online abrufbar. Allerdings ist die Erschließungstiefe sehr unterschiedlich. Wenn man Briefe bestimmter Personen sucht, kann man sich auf dieses Findbuch nicht verlassen, sondern muss die Bestände selbst einsehen. Das gleiche gilt für die Sammlung Onnau, die sich ebenfalls im HAEK befindet und viele Archivalien der Görres-Gesellschaft von den Anfängen bis in die 70er Jahre umfasst. Es fehlen darin allerdings fast gänzlich die Nachkriegsjahre. Diese Sammlung besitzt ein Findbuch, das nicht online zugänglich ist.

Das Achiv des Campo Santo Teutonico besitzt die Akten der Rektoren, in denen sich vielfach Angelegenheit der Görres-Gesellschaft bzw. der Römischen Quartalschrift wiederfinden: Campo Santo und GG 1894-1914 (ACST 10 750) und 1955-1960 (ACST 10 755), Korrespondenz Rektor Stoeckles (ACST 20 020 bis 20 050), Stoeckle und die RQ 1943 (ACST 20 150), Schuchert und die RQ 1955-1962 (ACST 21 075), Gugemus und die RQ (ACST 22 100 - 22 112 unter "R") und Hanssler und die GG 1960-1972 (ACST 23 030) und 1972-1974 (ACST 23 031).

Daneben gibt es für Kirsch, Stoeckle und Voelkl (Splitter-)Nachlässe im Archiv des Priesterkollegs am Campo Santo, dazu weitere verstreute Akten (etwa ACST 17 150-17 151: Studienkurse für Religionslehrer veranstaltet vom Kolleg u. dem RIGG 1959-1970; 10 750: A. de Waals Beziehungen zur Görres-Gesellschaft 1884-1914; 10 755: A. Schucherts Beziehungen zur Görres-Gesellschaft 1955-1960). Der Hauptnachlass von Kirsch befindet sich im Archiv des Päpstlichen Instituts für Christliche Archäologie, jener von Kirschbaum im Archiv der Jesuitenuniversität Gregoriana, beide in Rom.

Literatur

C. Regin, Tesori di carta. Guida agli archivi e alle collezioni degli istituti membri dell'Unione Internazionale degli Istituti di Archeologia, Storia e Storia dell'Arte in Roma, Roma 1998, 79-81.