Willkommen in Rom!

Direkt neben dem Petersdom am Campo Santo Teutonico befindet sich das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (RIGG). Die Erforschung der Geschichte der Kirche und des christlichen Kulturerbes ist unser Anliegen. Fördern Sie mit uns den Dialog von Wissenschaft und Kirche, Glaube und Vernunft!  Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

 

Aktuelles - Termine - Aktivitäten:

Römisches Institut der Goerres-Gesellschaft (RIGG)

Die Zeitschrift der Vatikanischen Museen

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16. 01. 2017

Bollettino dei monumenti, musei e gallerie pontificie

Die Südtür des Campo Santo mit der Immaculata; Bild aus dem neuen Buch 'Der Campo Santo Teutonico' (Verlag Schnell & Steiner 2016) Die Südtür des Campo Santo mit der Immaculata; Bild aus dem neuen Buch 'Der Campo Santo Teutonico' (Verlag Schnell & Steiner 2016) Die Vatikanischen Museen sind eine Kunstwelt für sich, die natürlich auch eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift hat, das Bollettino dei monumenti, musei e gallerie pontificie. Die Bibliothek des Campo Santo besitzt das Bollettino von der ersten Nummer 1959 an. Darin findet man interessante und ausgezeichnete Beiträge, die meist über Objekte der Museen selbst, ihre Restaurierungen usw. handeln. Die jüngste Ausgabe handelt über ägyptische Papyri, römische Wasserleitungen, barberinische Kandelaber, das Museo Pio Cristiano und die sizilianischen Maler Papst Benedikts XIV. Darüber hinaus enthält der Band einen bemerkenswerten Beitrag von Andreas Raub über das restaurierte Immaculata-Fresko an der Südtür des Campo Santo Teutonico und über das verlorene barocke Marienbild im ehemaligen Oratorium. Lesen Sie den Beitrag hier (in schwarz-weiß).

   

Hubert Jedin zum Spottpreis

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15. 01. 2017

Die Darmstädter Buchgesellschaft bietet im Nachdruck sowohl das 10-bändige "Handbuch der Kirchengeschichte" als auch die "Geschichte des Konzils von Trient" in gebundener Ausgabe an. Das Handbuch, das Jedin als Professor in Bonn herausgegeben hat, kostet nur 199,- (im Buchhandel 249,-).

Prof. Dr. Peter Walter, Präsident des Corpus Catholicorum und Vorstandsmitglied der Görres-Gesellschaft, hat zudem die 5-bändige "Geschichte des Konzils von Trient" neu herausgegeben, die für sagenhafte 99,95 Euro zu erwerben ist (im Buchhandel 149,- Euro). Den ersten Band veröffentliche Jedin 1949, als er noch am Campo Santo Teutonico wohnte. Im Vorwort schreibt er (S. VII):

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Als Päpste noch die Bettler verbannten

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13. 01. 2017

Das wunderschöne Kloster S. Sisto Vecchio bei den Caracallathermen an der Via Appia, wo einst der heilige Dominikus gewohnt und das erste Dominikanerinnenkloster gegründet hat, war berüchtigt für die ungesunde Lage in sumpfigem Gebiet (das Bodenniveau lag damals 4 Meter tiefer). Daher wurde es nach dem Konzil von Trient aufgegeben. Die Nonnen zogen 1575 in ein anderes Kloster. 1581 hielt Papst Gregor XIII. - es ist jener, der den gregorianischen Kalender einführte - in der Klosterkirche noch eine Fastenpredigt und fragte sich dabei wohl, was man mit der Anlage Nützliches machen könnte. Kurzerhand ließ er, um "die meist von Bettlern verursachten Störungen des Gottesdienstes in den Kirchen (Roms) zu vermeiden, diese sowohl, wie auch arbeitsscheues Gesindel in den verlassenen Klosterräumlichkeiten von S. Sisto konfinieren.

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Historisches Archiv des Staatssekretariats wieder in eigener Regie

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11. 01. 2017

In der neuesten Nummer des stets lesenswerten Vatican-Magazins hat unser Görres-Mitglied Alessandro Bellino einen interessanten Artikel über das Historische Archiv des vatikanischen Staatssekretariats veröffentlicht, für das Dr. Johan Ickx, ebenfalls Mitglied des RIGG, verantwortlicher Archivar ist. Die Bestände des Archivs, die bis vor wenigen Jahren im Geheimen Vatikanarchiv aufbewahrt wurden, befinden sich nun wieder in eigener Regie des Staatssekretariats im Historischen Archiv des Staatssekretariats/Sektion für die Außenbeziehungen. Es befinden sich hier ausschließlich Archivalien, die die Beziehungen des Vatikans zu den anderen Ländern betreffen. Große Teile wurden digitalisiert und können nun im modernen Arbeitssaal des Archivs (Zugang vom Cortile del Belvedere) problemlos und ohne Beschränkung konsultiert werden, soweit sie vor 1939 liegen. Hier zum gesamten Artikel.

   

Samstag, 28. Januar: Öffentlicher Görres-Vortrag

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08. 01. 2017

Hildegard Herrmann-Schneider spricht zum Thema: "Der Orgelbaumeister Johann Konrad Wörle (1701-1777) und die Erzbruderschaft beim Campo Santo Teutonico - damals und heute"

Johannes Conrad Werle aus Vils in Tirol ließ sich in Rom als Organist und Orgelbauer nieder, trat 1731 in die Erzbruderschaft des Campo Santo ein und war 10 Jahre lang deren Camerlengo. Er ist auf dem Campo Santo Teutonico begraben, wovon eine wertvolle Grabplatte zeugt (siehe A. Weiland, Der Campo Santo Teutonico und seine Grabdenkmäler, S. 158-159).

Univ.-Doz. Mag.art. Dr.phil. Hildegard Herrmann-Schneider ist an dem privaten Institut für Tiroler Musikforschung in Innsbruck tätig und durch zahlreiche Publikationen und CD-Musikeditionen hervorgetreten.

Ort: Aula Papst Benedikt XVI, Campo Santo Teutonico

Beginn: 18 Uhr (anschl. Rinfresco)

Hier das Plakat für Werbezwecke.

   

22.-26. März 2017: Programm der großen Papsttagung am RIGG

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Der politische Aufstieg des Papsttums: Mobilisierung, Medien und Macht der modernen Päpste

altHier finden Sie jetzt das gesamte Programm.

Das Centrum für Religion und Moderne der Universität Münster wird zusammen mit dem RIGG im März eine deutsch-englische Tagung zum Thema Päpste, Medien und Macht in der Moderne - von Pius IX. über Leo XIII., Johannes XXIII., Paul VI, und Johannes Paul II. bis heute - veranstalten (siehe Anzeige in der aktuellen Herder-Korrespondenz). Die Referenten - aus Deutschland, Polen, USA, England u.s.w. - kommen sowohl aus der historischen als auch politikwissenschaftlichen Forschung. Konzeptionell verantwortlich und Kontaktperson ist Privatdozent Dr. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Münster). Die Tagung wird gefördert aus Projektmitteln der DFG. Beteiligt ist auch der Club des italienischen Außenministeriums. P. Federico Lombardi SJ, ehem. Pressesprecher des Hl. Stuhls, wird ein kurzes Referat halten. Die Tagung steht für Gasthörer jederzeit offen, besonders der Öffentliche Görres-Vortrag von Volker Resing (Herderkorrespondenz). Das nähere Programm wird Anfang des Jahres bekannt gegeben.

Hier ein Werbeposter

   

Statistisches zur Bibliothek des Campo Santo

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04. 01. 2017

Erfolg durch die Benedikt-Bibliothek

altDie Besucherstatistik ist in den vergangenen Jahrzehnten nicht immer konsequent geführt worden, das heißt die Besucher haben sich in manchen Jahren nur sporadisch in die Anwesenheitsliste eingetragen. Dennoch gibt die Auswertung der vorhandenen Listen seit 1987 einen gewissen Einblick in die Höhen und Tiefen der Bibliothek, die gemeinsam vom Priesterkolleg und dem RIGG geführt wird und die an den Nachmittagen von Montag bis Donnerstag auch auswärtigen Besuchern offen steht. Demnach erreicht der Besuch jetzt wieder jene Stärke, die sie in den besten Jahren des Rektorats von Erwin Gatz aufwies (über 400 Besuche pro Jahr). Davon entfällt 2016 knapp die Hälfte auf Besucher der Benedikt-Bibliothek. Die Nutzung der Bibliothek ist kostenfrei.

Hier die Statistik.

   

Jobs: Forschungsstipendien in Griechenland

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04. 01. 2017

Deadline: 28. Februar

Die Onassis-Stiftung schreibt Stipendien für nicht-griechische Akademiker humanistischer und musischer Disziplinen aus.

Nähere Informationen finden Sie hier.

   

Christian Schaller über Pius IX.

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altDer zusammen mit Johannes XXIII. seliggesprochene Pius IX. war zweifellos ein großer Papst, nicht nur weil er der längstamtierende Papst war - 32 Jahre von 1846-1878! -, sondern auch weil er trotz seiner unbeirrten Ablehnung des zeitgeistigen Nationalismus ausgesprochen populär war. 1871 trug man ihm sogar ausdrücklich den Beinamen "il Grande" als Titulatur an, was er jedoch ablehnte. Man kann sagen, dass Pius vielleicht der erste Papst war, der den modernen Populismus für das Papsttum entdeckte und nutzbar machte. Jedenfalls wird seine faszinierende Persönlichkeit eine wichtige Rolle auf zwei Tagungen spielen, die das RIGG 2017 veranstaltet: im März über die Massenmobilisierung durch Päpste und im November zum 100. Todesjahr des Rektors des Campo Santo Anton de Waal (+ 1917). Daher sei das Taschenbuch "Papst Pius IX. begegnen" (2003) des Stellvertretenden Direktors des Regensburger Instituts Papst Benedikt XVI. unbedingt zur Lektüre empfohlen.

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22.-26. November: große Tagung über "Päpstlichkeit und Patriotismus"

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31. 12. 2016

Anton de Waal (1837-1917) Anton de Waal (1837-1917) Anlässlich des 100. Todesjahres des Rektors Anton de Waal (1837-1917), der in gewisser Weise als Gründungsrektor des Campo Santo Teutonico gelten kann, organisiert das RIGG eine große Tagung zum Thema Päpstlichkeit und Patriotismus. Der Campo Santo Teutonico: Ort der Deutschen in Rom 1870-1918. Es geht keineswegs nur um die Person de Waals, sondern allgemeiner um die deutschen Katholiken in Rom in der spannenden Zeit des italienischen Risorgimento bis zum Scheitern des Nationalismus in der Katastrophe des Ersten Weltkriegs. Themenblöcke sind: Kirche & Nation - Hospiz & Kolleg - Kultur & Wissenschaft. Den Hauptvortrag wird Martin Baumeister, Direktor des Deutschen Historischen Instituts, halten. Die Tagung wird von Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel (Bonn) und Stefan Heid organisiert. Als Referenten werden nach bisheriger Planung zudem auftreten: Hans-Georg Aschoff, Reinhold Baumstark, Rainald Becker, Hartmut Benz, Thomas Brechenmacher, Dominik Burkard, Johannes Grohe, Johan Ickx, Hubert Kaufhold, Georg Kolb, Volker Lemke, Christiane Liermann, Jean-Louis Quantin, Peter Rohrbacher, Maurice van Stiphout und Gerd Vesper. Gedacht ist auch an eine kleine Ausstellung. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, an dieser Tagung teilzunehmen.

Ein ausführliches Biogramm Anton de Waals findet sich im Personenlexikon zur Christlichen Archäologie.

   

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